Internationaler Tag der Berge am 11. Dezember 2019

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Nach dem großen Erfolg des internationalen Jahrs der Berge 2002 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen weltweit den internationalen "Tag der Berge"  einzurichten. Dieser wird jedes Jahr am 11. Dezember begangen und soll ein Bewusstsein für die Probleme der Berglandschaften schaffen sowie aufzeigen, wie von der Bergwelt profitiert werden kann. 

Internationaler Tag der Berge

Probleme der Berglandschaften am Beispiel der Alpen


In den letzten 100 Jahren ist die Temperatur in den Alpen um knapp 2°C angestiegen. Das hat große Auswirkungen auf die Berglandschaft. Der stetig wachsende Tourismus tut sein Übriges und sorgt unter anderem für eine vervielfachte Verschmutzung und einen vervielfachten Verbrauch von Wasser. Nur noch 60% der Skigebiete in den Alpen gelten als schneesicher - das führt zu einem vermehrten Einsatz von Schneekanonen. Diese verbrauchen allerdings in einem Jahr genau so viel Wasser, wie eine Stadt mit einer Million Einwohnern. Für etwa 120 Millionen Besucher sind touristische Möglichkeiten in den Alpen erschlossen worden - das geht mit einer vermehrten Versiegelung von Flächen einher. Durch die Zersiedelung und Bebauung dieser Flächen mit Hotels, Skianalagen und Infrastruktur wie den über 100 Tunneln und Pässen wird allerdings der Funktionsumfang dieser Flächen stark eingeschränkt. 

Die touristische Nutzung der Alpen ist zwar erwünscht, jedoch müssen sich die Kosten und Nutzen dieser Erschließung die Waage halten und auch in der Zukunft genau geplant werden, die Erhaltung dieses einzigartigen Lebens- und Naturraumes ist unbedingt wünschenswert. Die Alpen bieten über 100 Tier- und Pflanzenarten Heimat und bilden mit 190.000km² eine der eindrucksvollsten biogeographischen Regionen und gleichzeitig auch das größte Trinkwasserreservoir im Herzen Europas. 

Einzigartige Bergwelt - Sport und Erholung in der freien Natur


Für Millionen von Menschen bieten die Berge einzigartige, fantastische Erlebnisse. Im Sommer laden die Berge der Welt ein zum Wandern, Klettern oder Mountainbiking. Neben der sportlichen Herausforderung sorgt die einzigartige Atmosphäre der Berge für ein intensives Naturerlebnis. Auch Kajaktouren in den Bergen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. 

Im Winter dagegen locken die Berge mit Schnee. Mit Ski, Snowboard oder auch mit dem Schlitten ist die Winter-Wunderwelt nirgends schöner als in den eisig verschneiten Höhen. Ski-Langlauf ist nicht nur ein effektives Kraft- und Cardio-Training für den kompletten Körper, es fördert auch die Konzentrationsfähigkeit und verbessert den Schlaf. 

Für fortgeschrittenere Athleten bieten die Berge unvergleichliche Erlebnisse wie Hochtouren. Hochtouren und die vielen Spielformen zählen zu den komplexesten Disziplinen am Berg. Sie finden im vergletscherten Hochgebirge statt , also in Gelände mit Gletschern, Eisflanken, Firngraten und hohen Gipfeln über dreitausend oder viertausend Meter, daher erfordern diese Touren besondere Vorbereitung, Ausrüstung und Sicherungskenntnisse.

Beim Ski- Snowboard- oder Schneeschuh-Bergsteigen verlassen Sportler die gesicherten Pisten und bewegen sich durch natürliches, ungesichertes Gelände. Eine ganz besondere Herausforderung, die allerdings nur für Athleten geeignet ist, die über besondere Kenntnisse in der Lawinenkunde verfügen. 


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Veröffentlicht am: 5. Dezember 2019

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