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Indoor Bikes sind voll im Trend. Was im Fitness-Studio begann hat längst auch heimische Wohnzimmer erobert und dem klassischen Fahrrad-Ergometer den Kampf angesagt. Das Indoor Cycle wurde in den 1970er Jahren von Radsportlern entwickelt, die unabhängig von Wind, Wetter und Tageszeit trainieren wollten, denen der “Heimtrainer” aber kein adäquates, dem Fahrrad fahren ähnliches Trainingsgefühl lieferte.

Die Lösung des Indoor Bike ermöglicht ein optimales Rennradtraining, ist aber nicht nur für Radsportler eine Bereicherung im Training. Mit dem Indoor Bike kann man ausgezeichnet die Ausdauer steigern, HIIT-Einheiten mit dem Indoor Cycle helfen, die Fettverbrennung anzukurbeln und unterstützen so den Trainierenden wirksam beim Abnehmen. Die tollen Cardiogeräte sind für Menschen jeden Alters geeignet, die Technik ist leicht zu erlernen, die Intnsität des Trainings kann je nach Fitnesslevel und Ziel bestimmt werden. 


Rennrad-Training leicht gemacht


Die Vorteile des Indoor Bikes liegen klar auf der Hand. Wind, Wetter, Tages- und Jahreszeit spielen beim Training keine Rolle, wirklich jeder - ob Profi-Radsportler, Athlet oder Freizeitsporlter - kann mit einem Indoor Cycle ein effektives Cardiotraining durchführen. Trainingsziele wie Abnehmen, die Verbesserung der Fitness, die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems sind gut erreichbar. 

Im Fitness-Studio gibt es heute Kurse mit dem Indoor Bike. Der Trend “Spinning” ist mittlerweile ein Klassiker im Kursrepertoire und erfreut sich weiterhin ungebrochener Beliebtheit.  Das Training in der Gruppe, bei lauter, treibendes Musik sorgt für neue Höchstleistungen und macht wahnsinnig viel Spaß! Wissenschaftliche Studien zeigen außerdem, dass das Gruppentraining extrem positive Effekte hat, die weit über die sportliche Leistung hinaus gehen. Forscher der University of New England stellten fest, dass beim Training in der Gruppe sowohl der Effekt auf die körperliche Fitness als auch auf das Stresslevel und das Gefühl persönlicher Zufriedenheit signifikant größer ausfiel, als bei Menschen, die alleine trainieren.

Aber auch für Einzelkämpfer ist das Indoor Bike eine tolle Trainingslösung. Viele Geräte verfügen heute über moderne Konsolen mit denen anspruchsvolle, motivierende Trainings mit hohem Spaßfaktor möglich sind. Dank Vernetzung mit dem Internet ist es gar möglich, online gegen andere Indoor Cycle Enthusiasten in Rennen anzutreten. Wem das nicht liegt kann bei der Lieblingsmusik oder der aktuellen Lieblings-Serie in aller Ruhe trainieren. 


Unterschiede zwischen Indoor Bike und Fahrrad-Ergometer


“Fahrrad ist Fahrrad!” könnte man meinen - doch die Unterschiede zwischen Indoor Bike und Ergometer sind größer, als der Laie sich vorstellen kann. 

Ergometer sind wohl die vielseitigeren Geräte. Sie bieten eine Wattanzeige und zeigen so an, welche Leistung zu jedem Zeitpunkt erbracht wird. Ergometer verfügen über ein elektronisches Widerstandssystem, das sich automatisch anpassen lässt. So lässt sich zum Beispiel eine Wattvorgabe einstellen, viele Geräte passen abhängig von der Trittgeschwindigkeit den Widerstand automatisch an. So wird während des kompletten Trainings die Leistung ganz gleichmäßig gehalten. Diese Funktion ermöglicht auch viele weitere Funktionen, die nur das Ergometer bieten kann - beispielsweise die Anpassung des Widerstandes an die Herzfrequenz oder vorprogrammierte Änderungen in verschiedenen, voreingespeicherten Trainingsprogrammen

Das Training ist komfortabel, man trainiert gelenkschonend und aufrecht sitzend. Recumbent Bikes verfügen sogar über einen richtigen Sitz mit Rückenlehne. Sport wie im Schaukelstuhl, quasi. Die Maximal-Leistung bei Ergometern ist dabei etwas eingeschränkt, die meisten Modelle arbeiten mit Maximal-Leistungen zwischen 300 und 500 Watt, für Hochleistungsmodelle die 1000 Watt oder mehr bieten wird der Preis schnell sehr hoch. 

Für die meisten Freizeitsportler sind die Widerstände auch völlig ausreichend und werden maximal bei HIIT-Einheiten erreicht, eingefleischte Rad-Profis dagegen erreichen solche Standard-Widerstände relativ zuverlässig und sollten daher zu hochwertigeren Modellen greifen.

Im Gegensatz dazu wird der Widerstand beim Indoor Cycle in den allermeisten Fällen mechanisch erzeugt. Irgendeine Art von Bremse - ob ein physischer Bremsklotz oder ein Magnet - wirkt auf die Schwungscheibe des Indoor Bikes, der Widerstand lässt sich manuell einstellen und verändern. Das heißt aber, dass natürlich keine Messung der Leistung möglich ist, je nachdem wie schnell oder langsam der Trainierende in die Pedale tritt wird mehr oder weniger Leistung aufgebracht. Ein Indoor Cycle hat außerdem keinen Freilauf - so lange das Schwungrad noch dreht, drehen sich die Pedale mit. Für Anfänger kann das etwas ungewohnt sein. 

Dabei ist das Training auf dem Indoor Bike dem echten Radtraining nachempfunden. Sitz und Lenker lassen sich unglaublich genau individuell einstellen. Die Indoor-Rennräder bieten außerdem eine unglaublich gute Stabilität, sie sind massiv und wackeln praktisch gar nicht. Das ist auch nötig, sie bieten nämlich außerdem deutlich höhere Widerstände als Ergometer - ideal für alle, die sich beim Training richtig auspowern wollen!



Indoor Bike - Kriterien beim Kauf


  • Schwungmasse: Eine hohe Schwungmasse ist maßgeblich verantwortlich für einen angenehmen Rundlauf des Indoor Bikes. Solide Modelle beginnen ab einer Schwungmasse von 18 kg, nach oben darf es aber gern etwas mehr sein!
  • Bremssystem: Die günstigste und auch weit verbreitete Art der Bremse ist eine Filzbremse. Eine mit Filz überzogene Metallplatte wird an das Schwungrad gepresst und erzeugt dadurch die Bremswirkung. Die Bremswirkung entspricht dabei dem eingestellten Widerstand: Je höher die Bremswirkung desto höher der Widerstand, desto anstrengender ist das Training. Bei Magnetbremssystemen bremst ein starker Magnet das Schwungrad. Der Vorteil gegenüber einer Filzbremse ist die Kontaktlosigkeit des Systems. Damit ist der mechanische Verschleiß deutlich geringer, Indoor Bikes mit einer Magnetbremse haben daher eine deutliche höhere Lebensdauer. Ein weiteres Plus des Magnet-Systems? Die Indoor Bikes sind deutlich leiser, gerade für ein Gruppentraining ein nicht zu unterschätzender Vorteil!
  • Antrieb: Der Antrieb sorgt für die Kraftübertragung von den pedalen auf das Schwungrad. Dabei gibt es einfache Lösungen - wie bei normalen Fahrrädern kann diese Kraftübertragung mitels einer Fahrradkette erreicht werden. Nachteil daran ist natürlich die Lautstärke im Betrieb. Die meisten Indoor Cycles sind mit Antrieb-Lösungen aus Kunststoff oder Kevlar ausgestattet. So ist ein geräuscharmes Training möglich, die modernen Materialen sind außerdem wartungsarm. 
  • Sitzkomfort und Lenker: Ein sportlicher Sattel hilft beim dynamischen Ausdauertraining ungemein. Der Lenker sollte verschiedene Griffpositionen erlauben - das sorgt für mehr Abwechslung beim Training. Für die unterschiedlichen Fahrstile lässt sich so die optimale Handposition am Lenker finden. Eine hohe Stabilität ist Pflicht: Beim Training ist es mitunter nötig, aus dem Satteln quasi aufzustehen, eine gute Rutschfestigkeit des Griffmaterials verhindert das Abrutschen von schwitzenden Händen. 
  • Verstellmöglichkeiten: Sowohl der Sattel als auch der Lenker des Indoor Bikes sollten sowohl horizontal als auch vertikal in ihrer Position verstellbar sein. Viele Modelle punkten hier mit Schnellspannverschlüssen, ideal ist hier eine stufenlose Verstellung um das Indoor Bike wirklich optimal auf den eigenen Körper anpassen zu können. 
  • Pedale: Gute, stabile Pedale sorgen dafür, dass beim Training eine ideale Kraftübertragung stattfinden kann. Gute Varianten sind beispielsweise Körbchenpedale, in diesen haben die Füße einen festen, sicheren Stand. 
  • Individualisierbarkeit: Indoor Bikes sind - wie anfangs erwähnt - Rennrädern nachempfunden. Das Indoor Bike verfügt über die ganz normalen Standardgewinde und Aufnahmen wie jedes Trecking- oder Rennrad, das bedeutet, die Pedale und der Sattel können problemlos ausgetauscht werden. So kann jeder Trainierende sein Indoor Bike individualisieren und den eigenen Renn-Sattel oder die Klickpedale einfach an das Indoor Bike anbauen. 


Mehr Wissenswertes über Indoor Bikes im Magazin bei fitnessmarkt.de:

Tipps zum Training mit einem Indoor Cycle.

Tipps zum Kauf eines Indoor Bikes

Die häufigsten Fehler beim Training mit Indoor Cycles.

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