Gymnastikbälle und Medizinbälle – effektive Trainingsgeräte für jedermann

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Sowohl Gymnastikbälle als auch Medizinbälle sind zwei sehr vielseitige Trainingsgeräte. So ist mit beiden eine Vielzahl an Übungen möglich, mit denen der komplette Körper trainiert werden kann.  

Gymnastikbälle  

Vielseitige Trainingsgeräte für die Therapie

Gymnastikbälle sind vielseitig einsetzbar. Besonders finden sie im Reha- und Präventionsbereich Anwendung, da sie ideal für ein sanftes und gelenkschonendes Muskelaufbautraining sowie die Behandlung von Rückenbeschwerden sind. Für Sportler eignen sich Gymnastikbälle, um etwas Abwechslung in ihr regelmäßiges Krafttraining zu bringen. Auch in das Workout zuhause können die Bälle integriert werden.

Das Besondere am Training mit Gymnastikbällen ist, dass dein Körper ständig Ausgleichsbewegungen machen muss und du permanent gefordert bist, deine Körperposition aufrecht zu halten. Hierbei werden viele kleine Muskeln aktiviert. Die sog. tiefliegenden Muskeln helfen bei der Stabilisierung der Wirbelsäule und sind wichtig für eine gute Körperhaltung. 

Gymnastikbälle können nicht nur für ein Fitnessworkout genutzt werden, sondern dienen gleichzeitig als Sitzball. Warum nicht ab und zu den Schreibtischstuhl gegen einen bunten Gummiball tauschen? Dies hält die Wirbelsäule flexibel und spricht die tiefliegende Rückenmuskulatur an. Verspannungen und Rückenschmerzen werden auf diese Weise vorgebeugt. 

Was sollte beim Kauf von Gymnastikbällen beachtet werden?

→ Material

Das Wichtigste beim Material von Gymnastikbällen ist, dass es elastisch und stabil ist. Robuster Kunststoff wie zum Beispiel PVC sorgt dafür, dass der Ball flexibel und belastbar ist, egal ob er zum Turnen oder Sitzen verwendet wird – und egal wie schwer der Nutzer ist. Achte auch darauf, dass das Material schadstoffgeprüft ist, um allergische Reaktionen der Haut zu vermeiden.

→ Größe 

Der Gymnastikball sollte auf die Körpergröße des Nutzers abgestimmt sein, um ein sicheres und effektives Training zu garantieren. Ist der Ball zu klein, leidet der Trainingseffekt. Ist er zu groß, ist das Halten des Gleichgewichts schwerer und damit die Sturzgefahr höher. Die richtige Ballgröße findest du mit folgender Faustregel: Sitzt du auf dem Ball und berührst mit beiden Füßen den Boden, müssen deine Oberschenkel waagerecht zum Boden sein. Durchschnittlich große Erwachsene greifen am besten zu Gymnastikbällen mit einem Durchmesser von 65 bis 75 cm. Es sind auch kleinere Modelle mit einer Größe von 40 cm erhältlich, die zum Beispiel auch für Kinder geeignet sind. 

→ Anti-Burst-System

Grundsätzlich ist es möglich, dass Gymnastikbälle platzen können. Deshalb sind viele Modelle mit einem Anti-Burst-System ausgestattet. Gymnastikbälle mit solch einer Technologie haben eine bis zu 3 mm dicke Hülle, die äußerst elastisch ist. Bei einer Beschädigung platzt der Ball nicht, sondern die Luft entweicht stattdessen langsam. Ein weiteres Aufreißen des Lochs wird aufgrund des flexiblen Materials verhindert. 

Medizinbälle  

Effektives Ganzkörpertraining mit dem Medizinball 

Medizinbälle werden auch Vollbälle genannt, da sie nicht mit Luft, sondern mit Kunststoffgranulat, Sand, Stofffetzen oder ähnlichem Material gefüllt sind. Das Äußere besteht meist aus Leder oder Kunststoff. Die Mehrheit der Medizinbälle hat einen Durchmesser von etwa 30 bis 35 cm und ist in verschiedenen Gewichtsklassen von ca. 1 bis über 10 kg erhältlich. 

Medizinbälle sind sehr vielseitig einsetzbar, so ist eine Vielzahl an verschiedenen Übungen mit ihnen möglich. Egal ob Leistungs- oder Amateursport, Jung oder Alt – mit Medizinbällen lässt sich nicht nur ein effektives Kraft- und Muskelaufbautraining durchführen, sondern auch die Ausdauer und Schnelligkeit trainieren. Ein Zirkeltraining, kleine Spiele und Partnerübungen sind ebenfalls machbar. Medizinbälle bieten ein Ganzkörpertraining, mit dem so gut wie jede Muskelgruppe des Körpers trainiert werden kann. 

Was sollte beim Kauf von Medizinbällen beachtet werden?

→ Material 

Grundsätzlich werden Medizinbälle aus Kunststoff und Leder unterschieden. Lederbälle sind besonders robust, da sie noch auf altmodische Art zusammengenäht werden. Leder ist äußerst strapazierfähig und macht den Ball langlebig. Kunststoffbälle sind in sehr vielen verschiedenen Ausführungen, Formen, Farben und Größen erhältlich, der Vorteil ist hier eindeutig die große Auswahl. Auch Bälle aus Kunststoff sind sehr robust und langlebig. Außerdem sind sie – im Gegensatz zu Medizinbällen aus Leder – einfach zu reinigen und pflegeleicht. 

Achte darauf, dass die Oberfläche des Medizinballs nicht zu glatt, sondern eher rau und rutschfest ist. So wird garantiert, dass auch bei schweißtreibenden Workouts und schwitzigen Händen die Griffigkeit gegeben ist und ein Rutschen verhindert wird. 


→ Verarbeitung

Da die klassischen Lederbälle genäht sind, solltest du hier darauf achten, dass die Verarbeitung hochwertig ist. Die Nähte sollten stabil sein und nicht aufgehen. Dasselbe gilt für Medizinbälle aus Kunststoff. Diese sollten ebenfalls über hochwertige Nähte bzw. Verbindungen verfügen. So wird verhindert, dass sie ihre Füllung verlieren und unbrauchbar werden.


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