Neue und gebrauchte Geräte von Precor kaufen und verkaufen
Precor – der Crosstrainer-Erfinder, heute Teil von Peloton
Precor wurde 1980 im Großraum Seattle gegründet, das erste Produkt war 1981 ein Rudergerät; 1983 gab sich das Unternehmen den Namen „Precor – Precision Corporation". Der Meilenstein kam 1995: Precor brachte den ersten Crosstrainer überhaupt auf den Markt – den EFX. In den 2000er-Jahren folgte der Adaptive Motion Trainer (AMT), dessen Bewegungsbahn sich während des Trainings verändert, 2010 die vernetzte P80-Konsole.
Seit 2021 gehört Precor zu Peloton, das die Marke für rund 420 Millionen US-Dollar übernommen hat. Das erklärt eine Besonderheit im heutigen Programm: Neben den klassischen Precor-Geräten steht eine Peloton Commercial Series, und die Precor-Konsolen bringen kuratierte Peloton-Workouts mit. Nach Herstellerangaben sind weltweit über 143.000 Geräte vernetzt.
Die Namenslogik: TRM, EFX, AMT und CLM

Kaum eine Marke lässt sich so gut über ihre Modellbezeichnungen erschließen. In Inseraten begegnen dir Kürzel, die jeweils den Gerätetyp benennen:
- TRM – Laufband, etwa TRM 835 oder TRM 885
- EFX – Crosstrainer, etwa EFX 885 v2 Converging Elliptical
- AMT – Adaptive Motion Trainer, etwa AMT 733 oder AMT 835, oft mit dem Zusatz Open Stride
- CLM – Climber beziehungsweise Stepper, etwa CLM 835
Die dreistellige Zahl steht für die Baureihe – je höher, desto höher die Ausbaustufe. Der angehängte P-Code bezeichnet die Konsole: P30 und P31 sind LED-Anzeigen, P62 und P82 Touchscreens. „AMT 835 P30" ist also ein Adaptive Motion Trainer der 800er-Reihe mit einfacher LED-Konsole.
Der AMT und Open Stride: das Precor-Alleinstellungsmerkmal

Der Adaptive Motion Trainer ist das Gerät, für das Precor auf dem Gebrauchtmarkt am meisten gesucht wird. Anders als ein Crosstrainer mit fester Schrittlänge folgt der AMT der Bewegung der Trainierenden: Gehen, Steigen, Laufen und Sprinten lassen sich ohne Umstellen des Geräts fließend wechseln. Die Variante Open Stride erlaubt es zusätzlich, Schritthöhe und Schrittlänge unabhängig voneinander zu verändern.
Praktisch relevant ist das für Flächen mit gemischter Zielgruppe: Dasselbe Gerät bedient Reha-Gäste im Gehmodus und Athleten im Sprintmodus, ohne dass jemand etwas einstellen muss. Genau deshalb halten sich AMTs preislich auch gebraucht relativ stabil.
Das aktuelle Programm
Vernetzung: Preva, Peloton und EGYM
Die Precor-Plattform heißt Preva und läuft nach Herstellerangaben auf den Konsolen P82 und P62 – dort legen Nutzer persönliche Konten an, setzen Ziele und verfolgen ihren Fortschritt. Auf den Touchscreens kommen kuratierte Peloton-Workouts hinzu, die quartalsweise aktualisiert werden, dazu Streamingangebote und Anbindungen an Apple Watch und Samsung.
Interessant für Betreiber mit gemischter Fläche: Precor ist EGYM-Integrationspartner für Asset Management und Workout-Tracking. Wer bereits mit EGYM arbeitet, kann Precor-Cardiogeräte damit in dieselbe Datenwelt holen. Beim Gebrauchtkauf gilt allerdings: Welche digitalen Funktionen tatsächlich nutzbar sind, hängt an der Konsolengeneration – eine P31 ist eine reine Anzeige, kein vernetztes Gerät.
Was auf fitnessmarkt.de gehandelt wird

Der Schwerpunkt liegt klar im Cardiobereich: einzelne Laufbänder und Crosstrainer, häufig generalüberholt und mit Lieferung, dazu größere Cardiopakete mit 40 und mehr Geräten aus Studioauflösungen. Bei den Kraftgeräten tauchen komplette Parks auf, teils gemischt mit anderen Marken. Auch die Functional-Training-Rigs der Queenax-Serie sind weiter im Umlauf, obwohl Precor Functional Training im aktuellen Katalog anders gliedert.
- Konsole immer mit abfragen – der P-Code entscheidet über Funktionsumfang und Preis mehr als das Baujahr.
- Laufband – Zustand von Lauffläche und Deck, Laufruhe, Bandzentrierung; bei Slat-Belt-Modellen die Lamellen einzeln ansehen.
- AMT – Führungen und Lager sind hier stärker belastet als bei einem Standard-Crosstrainer. Alle Bewegungsmodi im Betrieb durchfahren, auch Open Stride.
- Touchscreen – einschalten, durch die Menüs gehen, Netzwerkverbindung prüfen. Ob Preva noch aktivierbar ist, vorab klären.
- Kraftgeräte – Polster, Seile und Umlenkrollen prüfen, bei Parks eine Geräteliste anfordern.
- „Generalüberholt“ – konkret nachfragen, welche Teile getauscht wurden und welche Zusage schriftlich gilt.
Die Prüflisten im Detail stehen in den Praxisguides Gebrauchte Cardiogeräte kaufen und Gebrauchte Kraftgeräte kaufen. Zu den neueren Kraftserien passt der Beitrag Precor revolutioniert das Krafttraining: GluteBuilder Line und Resolute Dual Adjustable Pulley. Datenblätter veröffentlicht der Hersteller auf precor.com.
Precor-Geräte verkaufen
Die vollständige Modellbezeichnung ist bei dieser Marke fast schon das ganze Inserat: „TRM 885 P82" sagt Käufern sofort, worum es geht – Gerätetyp, Baureihe und Konsole in einem. Ergänze Baujahr, Betriebsstunden, falls die Konsole sie anzeigt, und bei generalüberholten Geräten eine kurze Liste der getauschten Teile. Ein Foto der eingeschalteten Konsole erspart die meisten Rückfragen.
FAQ
Was bedeuten die Precor-Kürzel TRM, EFX, AMT und CLM?
Sie bezeichnen den Gerätetyp: TRM steht für Laufband (etwa TRM 835, TRM 885), EFX für Crosstrainer (Elliptical, etwa EFX 885), AMT für den Adaptive Motion Trainer und CLM für Climber beziehungsweise Stepper. Die dreistellige Zahl dahinter ist die Baureihe – je höher, desto höher die Ausbaustufe. Der angehängte P-Code steht für die Konsole: P30 und P31 sind LED-Anzeigen, P62 und P82 Touchscreens. „AMT 835 P30“ ist also ein Adaptive Motion Trainer der 800er-Reihe mit einfacher LED-Konsole. Für die Suche auf fitnessmarkt.de ist diese vollständige Bezeichnung der beste Filter.
Was ist der Adaptive Motion Trainer – und was bringt Open Stride?
Der AMT ist das Gerät, mit dem sich Precor am deutlichsten von anderen Herstellern unterscheidet. Anders als ein Crosstrainer mit fester Schrittlänge folgt er der Bewegung der Trainierenden: Gehen, Steigen, Laufen und Sprinten lassen sich fließend wechseln, ohne am Gerät etwas umzustellen. Die Variante Open Stride erlaubt es zusätzlich, Schritthöhe und Schrittlänge unabhängig voneinander zu verändern – von der flachen Gehbewegung bis zum hohen Steigen.
Für Flächen mit gemischter Zielgruppe ist das der praktische Vorteil: Dasselbe Gerät bedient Reha-Gäste im Gehmodus und Athleten im Sprintmodus. Beim Gebrauchtkauf sollten deshalb alle Bewegungsmodi im Betrieb durchgefahren werden, Open Stride eingeschlossen – Führungen und Lager sind hier stärker belastet als bei einem Standard-Crosstrainer.
Wie sind Precor-Geräte vernetzt – und was ändert die Peloton-Übernahme?
Precor gehört seit 2021 zu Peloton. Im Programm zeigt sich das an einer eigenen Peloton Commercial Series neben den klassischen Precor-Geräten und daran, dass die Touchscreen-Konsolen kuratierte Peloton-Workouts mitbringen, die quartalsweise aktualisiert werden. Die Precor-eigene Plattform heißt Preva und läuft nach Herstellerangaben auf den Konsolen P82 und P62: persönliche Konten, Zielsetzung, Fortschrittsverfolgung. Dazu kommen Streamingangebote und Anbindungen an Apple Watch und Samsung.
Für Betreiber mit gemischter Fläche relevant: Precor ist EGYM-Integrationspartner für Asset Management und Workout-Tracking – wer schon mit EGYM arbeitet, kann Precor-Cardiogeräte in dieselbe Datenwelt holen. Wichtig beim Gebrauchtkauf: Der Funktionsumfang hängt an der Konsolengeneration. Eine P31 ist eine reine Anzeige und kein vernetztes Gerät.
Worauf sollte ich beim Kauf gebrauchter Precor-Geräte achten?
Zuerst die vollständige Modellbezeichnung samt Konsolencode erfragen – er entscheidet über Funktionsumfang und Preis stärker als das Baujahr. Bei Laufbändern Lauffläche, Deck, Laufruhe und Bandzentrierung prüfen, bei Slat-Belt-Modellen die Lamellen einzeln ansehen. Beim AMT alle Bewegungsmodi durchfahren, auch Open Stride, und auf Laufgeräusche aus Führungen und Lagern achten. Touchscreens einschalten, durch die Menüs gehen und die Netzwerkverbindung testen; ob Preva noch aktivierbar ist, vorab klären. Bei Kraftgeräten Polster, Seile und Umlenkrollen kontrollieren und bei kompletten Parks eine Geräteliste anfordern. Und beim Zusatz „generalüberholt“ konkret nachfragen, welche Teile getauscht wurden und welche Zusage schriftlich gilt.
Welche Precor-Geräte passen in Reha, Prävention und auf kleine Flächen?
Für Training mit geringer Aufprallbelastung sind der Adaptive Motion Trainer im Gehmodus und die Ellipticals die naheliegende Wahl, weil der Fuß das Gerät nicht verlässt. Im Krafttraining zielen die Steckgewichtslinien Resolute und Vitality auf geführte Bewegungen mit feiner Gewichtsabstufung; ein Dual Adjustable Pulley und Multistationen wie FTS Glide bündeln viele Übungen auf wenigen Quadratmetern. Dazu führt Precor Geräte für Core und Dehnung wie den StretchTrainer und den AB-X.
Bei kleinen Räumen gilt die übliche Einschränkung für Clubgeräte: Sie sind groß und schwer. Raumhöhe, Stellfläche, Tragfähigkeit des Bodens, Stromanschluss und der Transportweg mit Türbreiten und Treppen sollten vor dem Kauf geklärt sein. Ob ein konkretes Gerät für eine therapeutische Anwendung taugt, hängt von der Verstellbarkeit und vom kleinsten einstellbaren Gewicht ab – das klärt man am besten vorab mit dem Hersteller oder dem Fachhandel.






