Neue und gebrauchte EGYM Fitnessgeräte kaufen und verkaufen
Aktuelle Preise der EGYM Geräte neu und gebraucht

EGYM – smarte Trainingstechnologie für Studios, Praxen und Reha
EGYM ist eine der prägenden Marken im professionellen Fitnessmarkt. Das Münchner Unternehmen baut seit 2010 Kraft-, Beweglichkeits- und Cardiolösungen, deren Besonderheit weniger im Stahl als in der Elektronik liegt: Die Geräte erkennen das Mitglied, stellen Sitzposition und Widerstand selbst ein, führen durch die Übung und dokumentieren jede Wiederholung. Aus dieser Idee ist über die Jahre ein ganzes Ökosystem geworden, das Geräte, Apps und Trainingsdaten miteinander verbindet.
Zahlen nach Angaben von EGYM.
Die Produktlinien der Marke
Sechs Bausteine, die einzeln funktionieren, ihren Nutzen aber erst im Verbund ausspielen. Wer eine Fläche neu plant oder gebraucht nachrüstet, sollte wissen, welcher Baustein welche Aufgabe übernimmt.

Smart Strength – die Kraftgerätelinie
Das Herzstück der Marke: 18 Kraftgeräte mit elektronisch geregeltem Widerstand statt Gewichtsblock. Das Mitglied meldet sich kontaktlos an, die Maschine fährt Sitz und Last auf die hinterlegten Werte und führt über einen Touchscreen durch den Satz. Ein Balken oder eine Kurve zeigt in Echtzeit, ob Tempo und Bewegungsumfang stimmen. Die Modelle tragen Kennungen von M1 bis M18 – M1 Beinstrecker, M2 Bauchtrainer, M5 Brustpresse, M7 Latzug, M17 Schulterpresse und so weiter. Diese Kennung ist beim Gebrauchtkauf die wichtigste Angabe: Sie sagt, um welches Gerät es geht, unabhängig davon, wie der Verkäufer es nennt.
- Aktuelle Generation: Series 3 mit 18,5-Zoll-Screen, NFC- und Wallet-Anmeldung, 3D-geformten Polstern
- Trainingsmethoden: Standard, Adaptiv, Exzentrisch, Isokinetisch, Explonic
- Programme wie Athletik, Stark & definiert, Stoffwechseltraining oder Longevity
- Ergänzt um Smart Strength Squat für geführte Kniebeugen
Mehr dazu: Smart Strength Series 3 zur FIBO 2026 und exzentrisches Training mit EGYM

EGYM Zirkel und EGYM Pro – zwei Flächenkonzepte
Dieselben Geräte, zwei Betriebsarten. Im Zirkelmodus führt ein Takt die Gruppe synchron durch die Runde: anmelden, trainieren, wechseln – Einstellzeiten und Satzpausen entfallen, ein Ganzkörperdurchgang liegt bei rund 30 Minuten. Das ist die Variante für Studios mit wenig Personal und hohem Durchsatz. EGYM Pro löst den Takt auf und gibt die Geräte als freie Stationen frei, inklusive Quickstart für den sofortigen Einstieg. Das zielt auf leistungsorientierte Mitglieder, die ihr Workout selbst zusammenstellen, aber trotzdem getrackt werden wollen.
- Zirkel: getakteter Ablauf, planbarer Flächendurchsatz, geringer Betreuungsaufwand
- Pro: freies Stationstraining mit Tracking und KI-Anpassung in Echtzeit
- Beide Konzepte laufen auf derselben Hardware – die Fläche lässt sich später umstellen
Mehr dazu: So funktioniert das EGYM-Zirkeltraining

Fitness Hub – Aufnahme und Messbarkeit
Die Station, an der ein Mitglied ins System kommt. Körperanalyse, Zieldefinition und Geräteeinstellungen laufen in zwei bis drei Minuten ab, ohne dass ein Trainer messen oder justieren muss. Ein 3D-basierter Squat Flexibility Test erfasst Bewegungspotenziale in einer einzigen Ausführung. Aus Kraft, Ausdauer und Stoffwechsel errechnet das System das BioAge – einen Wert, den Mitglieder ohne Erklärung verstehen und der Fortschritt sichtbar macht, lange bevor man ihn im Spiegel sieht.
- Automatisiertes Onboarding, entlastet das Trainerteam spürbar
- Kompatibel mit führenden Körperanalysewaagen, auch als seca edition mit integrierter Messung
- Liefert die Startwerte, auf die sich alle Geräte der Fläche einstellen
Mehr dazu: Wie der EGYM Fitness Hub Beweglichkeit messbar macht
Smart Flex – Beweglichkeit
Acht Geräte mit den Kennungen F1 bis F9 für Muskellängen- und Flexibilitätstraining, hervorgegangen aus der Marke fle-xx. Die Geräte stellen sich automatisch ein und geben Belastungs- und Pausenzeiten über Licht- und Vibrationssignale vor.
- F1 Spagat, F2 Hüfte, F3 Brust, F4 Hals, F5 Quadriceps, F6 Wade, F7 Lat, F9 Gluteus
- Dritte Säule neben Kraft und Kardio
- Beliebt in Physiotherapie und Prävention
Smart Cardio – Ausdauer
Keine eigenen Cardiogeräte, sondern Modelle von Partnerherstellern, die über die EGYM-Technologie angebunden sind. Nach dem kontaktlosen Login kennt das Gerät Ziel und Trainingsplan und stellt die Parameter selbst ein.
- Gleiche Oberfläche wie Smart Strength
- Regelmäßige Tests statt starrer Vorgaben
- Wer gebraucht kauft, prüft die Anbindung, nicht nur das Gerät
Software, Apps und KI
Der Teil, der die Hardware zusammenhält: EGYM Cloud als Datenbasis, Genius AI für Trainingspläne, die Branded Member App fürs Mitglied, die Trainer App für die Betreuung und die Business Suite als Betreiber-Dashboard.
- Genius plant auch für Geräte, die nicht von EGYM stammen
- Member App im eigenen Studio-Branding
- Business Suite liefert Auslastung und Kennzahlen
Mehr dazu: EGYM Genius macht das komplette Studio smart
Was EGYM von klassischen Geräten unterscheidet
Statt Gewichtsblock und Steckbolzen arbeiten die Kraftgeräte mit elektronisch geregeltem Widerstand. Das Mitglied meldet sich kontaktlos an – per RFID-Chip, bei der Series 3 auch über NFC oder Wallet – und das Gerät übernimmt Sitzeinstellung, Gewicht und Programm. Alle Werte laufen in die EGYM Cloud, sodass Trainer und Mitglieder denselben Stand sehen. Über die offene Plattform sind nach Unternehmensangaben mehr als 200 Fitness- und Softwaremarken angebunden, von Apple Health bis zu Geräten anderer Hersteller.
Die Trainingsmethoden im Überblick
Elektronischer Widerstand kann etwas, das ein Gewichtsblock nicht kann: die Last innerhalb einer Wiederholung verändern. Daraus ergeben sich fünf Methoden, die EGYM auf den Smart-Strength-Geräten anbietet. Sie schließen sich nicht gegenseitig aus – im Alltag steuern die Trainingsprogramme, welche Methode in welcher Phase läuft.
Standard entspricht dem klassischen Krafttraining und passt für fast jeden. Adaptiv zieht das Gewicht laufend an den Tagesstand nach – sinnvoll für Einsteiger, ältere Mitglieder und Wiedereinsteiger, die sich mit Gewichtsauswahl schwertun. Isokinetisch hält den Widerstand über die gesamte Bewegung gleich und wird für Maximalkraft und in der Reha eingesetzt. Exzentrisch erhöht die Last beim Absenken; der Reiz ist stark, die Regeneration entsprechend länger, weshalb die Methode eher zu Geübten und in die Trainingstherapie passt. Explonic zielt auf Schnellkraft, EGYM beziffert den Effekt mit bis zu 25 Prozent mehr Muskelaktivität pro Workout.
Für wen die Geräte gedacht sind
EGYM entwickelt für den Dauerbetrieb in professionellen Einrichtungen: Fitness- und Gesundheitsstudios, Physiotherapie und Reha, Präventionsangebote, betriebliche Gesundheitsförderung sowie Hotel- und Vereinsanlagen. Auf dem Gebrauchtmarkt landen einzelne Geräte gelegentlich auch in privaten Trainingsräumen. Wer das vorhat, sollte drei Dinge einplanen: Die Geräte brauchen einen Stromanschluss, ein Teil der Funktionen setzt eine Software- und Netzwerkanbindung voraus, und Gewicht wie Stellfläche liegen deutlich über dem, was Heimgeräte mitbringen.
EGYM Eco: generalüberholte Geräte vom Hersteller
Unter dem Namen EGYM Eco bietet der Hersteller selbst aufgearbeitete Geräte an: 18 Smart-Strength-Modelle, technisch und optisch überholt mit Original-Teilen und Original-Software, geprüft nach den EGYM-Standards und mit zwei Jahren Herstellergarantie auf den Motor. Sie sind mit den meisten EGYM-Funktionen und -Apps kompatibel. Für Betreiber, die ins Ökosystem einsteigen oder eine Fläche erweitern wollen, ist das die Alternative zum Neupreis – und ein Vergleichsmaßstab, wenn du ein Gebrauchtangebot bewertest. Welche Geräte- und Softwarelinien dahinterstehen und wie du den Hersteller direkt erreichst, steht im EGYM Partnerprofil auf fitnessmarkt.de.
Gebrauchte EGYM Geräte kaufen: worauf es ankommt
Motor, Display und Sensorik sind bei EGYM die teuersten Bauteile. Alle Funktionen im Betrieb durchtesten, nicht nur den Startbildschirm.
Softwarestand erfragen und klären, ob sich das Gerät noch in eine aktuelle EGYM-Umgebung einbinden lässt und wie die Chip- und Account-Verwaltung übergeben wird.
Lager, Seile und Gurte, Verstellmechanik sowie Zustand der Polster prüfen; Polster sind ersetzbar, Kinematik-Schäden sind teuer.
M1 bis M18 bei Smart Strength, F1 bis F9 bei Smart Flex. Ohne Kennung lässt sich ein Angebot kaum vergleichen.
Wartungsnachweise, Baujahr und Vornutzung. Ein Gerät aus dem Dauerbetrieb einer Discount-Kette hat andere Laufzeiten hinter sich als eines aus einer Physiopraxis.
Zubehör, RFID-Chips, Netzteile und Dokumentation gehören dazu.
Maße und Gewicht früh klären, Demontage und Aufbau mit einkalkulieren.
EGYM Eco als Vergleich heranziehen – generalüberholt mit Garantie schlägt ein günstiges Gerät ohne Historie oft.
Ausführlich: Gebrauchte Kraftgeräte kaufen – Tipps, Checkliste und Prüfkriterien
EGYM Geräte verkaufen
Wer eine Trainingsfläche umbaut oder auf die Series 3 wechselt, findet für die abgelösten Geräte auf fitnessmarkt.de Käufer aus Studios, Praxen und Reha-Einrichtungen. Gut laufen Inserate, die Modellkennung und Baujahr nennen, den Softwarestand angeben, Zustand von Display und Polstern offen beschreiben und aussagekräftige Fotos mitbringen – auch vom eingeschalteten Screen. Wer eine komplette Zirkelfläche abgibt, inseriert sie besser als Paket: Komplettanlagen finden schneller einen Abnehmer als acht einzelne Geräte.
FAQ
Welche EGYM-Geräte und Module eignen sich am besten für mein Studio oder meine Praxis, wenn ich ein vollvernetztes, automatisiertes Trainingssystem integrieren möchte?
Der Kern sind vier Bausteine: Smart Strength für Kraft, Smart Flex für Beweglichkeit, Smart Cardio für Ausdauer und der Fitness Hub für Onboarding und Körperanalyse. Zusammengehalten wird das von der Software – EGYM Cloud, Trainer App, Branded Member App und Business Suite. Wer nicht alles auf einmal anschaffen will, startet meist mit Smart Strength plus Fitness Hub: Damit steht die Kette aus Aufnahme, geführtem Training und sichtbarem Fortschritt. Cardio und Beweglichkeit lassen sich später ergänzen, weil alle Geräte dieselbe Nutzerkennung und dieselbe Oberfläche verwenden.
Wie funktioniert das computergesteuerte Zirkeltraining von EGYM konkret – und welchen Vorteil bietet es gegenüber herkömmlichen Trainingskonzepten?
Im Zirkelmodus meldet sich das Mitglied per Chip an, danach stellt sich jede Station selbst ein – Sitzposition, Gewicht, Programm. Ein Takt führt die Gruppe synchron durch die Runde, Einstellzeiten und Satzpausen entfallen, ein Ganzkörperdurchgang liegt bei rund 30 Minuten. Der Unterschied zum klassischen Zirkel liegt weniger im Ablauf als in der Dokumentation: Jede Wiederholung wird erfasst, die Trainingsprogramme wechseln planmäßig die Methode, und Trainer sehen, wer tatsächlich vorankommt. Für Betreiber bedeutet das kalkulierbaren Flächendurchsatz bei geringem Betreuungsaufwand. Wer freies Stationstraining statt geführter Runde anbieten will, nutzt dieselben Geräte im Modus EGYM Pro.
Worauf muss ich beim Kauf gebrauchter EGYM-Geräte achten – insbesondere bei Softwareversionen, Cloud-Anbindung und digitalen Funktionen?
Drei Dinge entscheiden. Erstens der Softwarestand: Lass dir zeigen, welche Version läuft, und kläre, ob das Modell noch Updates bekommt. Zweitens die Anbindung – ein Smart-Strength-Gerät entfaltet seinen Nutzen erst in einer EGYM-Umgebung. Frag deshalb, wie Cloud-Zugang, Chipverwaltung und Accounts beim Verkauf übergeben werden und was der laufende Betrieb kostet. Drittens die Hardware hinter der Software: Motor, Touchscreen und Sensorik im Betrieb durchtesten, nicht nur den Startbildschirm; dazu Wartungsnachweise und Baujahr erfragen. Als Preisanker hilft ein Blick auf EGYM Eco, die generalüberholten Geräte des Herstellers mit zwei Jahren Garantie auf den Motor.
Wie lässt sich EGYM in bestehende Systeme (z. B. Apps, Mitgliederverwaltung oder Geräte anderer Marken) integrieren – und wie offen ist das Ökosystem wirklich?
Weitgehend offen, aber nicht beliebig. EGYM gibt an, über die eigene Plattform mehr als 200 Fitness- und Softwaremarken anzubinden – von Apple Health über Cardiogeräte anderer Hersteller bis zu Studioverwaltungssoftware. Praktisch heißt das: Trainingsdaten aus angebundenen Geräten und Apps landen im selben Mitgliederprofil, und Genius AI kann Trainingspläne auch für Geräte bauen, die nicht von EGYM stammen. Vor einer Entscheidung lohnt aber die konkrete Frage, ob genau deine Verwaltungssoftware und deine Cardiolinie auf der Kompatibilitätsliste stehen – offenes Ökosystem bedeutet nicht, dass jede Kombination unterstützt wird.
Welche EGYM-Trainingsmodi (z. B. adaptiv, exzentrisch, isokinetisch) sind besonders wirkungsvoll – und für welche Zielgruppen sind sie jeweils geeignet?
Die Standardmethode entspricht dem klassischen Krafttraining: gleiche Last und gleiches Tempo in beiden Bewegungsphasen – passend für den Einstieg, Muskelaufbau und alle, die es von Kraftmaschinen kennen. Adaptives Training passt das Gewicht laufend an den aktuellen Leistungsstand an und ist deshalb für Einsteiger, ältere Mitglieder und Wiedereinsteiger interessant. Exzentrisches Training erhöht die Last in der absenkenden Phase – ein starker Reiz, der entsprechend Regeneration braucht und eher zu Geübten und in die Trainingstherapie passt. Isokinetisches Training hält den Widerstand über die gesamte Bewegung gleich und wird für Maximalkraft und Reha eingesetzt. Explonic zielt auf Schnellkraft; EGYM beziffert den Effekt mit bis zu 25 Prozent mehr Muskelaktivität pro Workout. Welche Methode wann läuft, steuern im Alltag die Trainingsprogramme – etwa Athletik, Stark & definiert, Stoffwechseltraining oder Longevity –, die die Methoden planmäßig wechseln.




