Hochwertige neue und gebrauchte Woodway Fitnessgeräte kaufen und verkaufen
Aktuelle Preise der WOODWAY Geräte neu und gebraucht
WOODWAY – der Waldweg aus Weil am Rhein
Der Name ist eine Übersetzung: Waldweg – Wald zu Wood, Weg zu Way. Entstanden ist die Marke 1974, als der Schweizer Unternehmer Willi Schönenberger beim Planen eines Fitnesscenters feststellte, dass die verfügbaren Laufbänder die wichtigsten Anforderungen nicht erfüllten. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelte er ein Konzept, das die starke Reibung herkömmlicher Förderbandlaufbänder vermeidet – das Slat-Belt-Prinzip. 1975 wurde die Woodway GmbH in Weil am Rhein gegründet. 1983 ging eine Lizenz an Sakai Medical für den japanischen Markt, 1988 an einen Fertigungsbetrieb in Waukesha, Wisconsin, aus dem 1990 WOODWAY USA entstand – heute nach Unternehmensangaben der wichtigste Hersteller von Woodway-Laufbändern weltweit. Die Produktion wanderte schrittweise dorthin ab: Bis etwa 2005 wurde der Großteil noch in Weil am Rhein komplett gefertigt, seit 2018 liegt das Unternehmen vollständig in amerikanischer Hand. Der deutsche Standort ist heute vor allem für Vertrieb, Logistik, Servicenetz und Qualitätsmanagement zuständig – für Ersatzteile zu älteren Geräten bleibt er damit der richtige Ansprechpartner.
Die Entwicklung im Zeitstrahl
Das Slat-Belt-Laufband in Zahlen
Statt eines durchgehenden Bandes, das über eine Platte schleift, läuft bei Woodway eine Kette gummierter Lamellen auf einem reibungsarmen Transportsystem mit Kugellagern. Wie konsequent das gebaut ist, zeigt die Bedienungsanleitung des 4Front:
Die Angabe zum Benutzergewicht ist wichtiger als sie aussieht und wird oft falsch wiedergegeben: Woodway nennt bis zu 360 kg bei Geschwindigkeiten von 0 bis 6,5 km/h und 180 kg oberhalb von 6,5 km/h. Für Reha und Gangschule mit schweren Patienten ist der erste Wert der relevante, fürs Lauftraining der zweite. Beim 4Front Med reicht die Geschwindigkeit von 0 bis 20 km/h, beim Pro bis 24 km/h; die Steigung beträgt 0 bis 15 %, optional bis 25 %, und es gibt eine Variante mit negativer Steigung von −3 bis +22 %. Maße und Gewicht nach Anleitung: 4Front Med 89 × 185 × 163 cm bei 201 kg, Pro Med 122 × 185 × 173 cm bei 261 kg, Pro XL Med 122 × 236 × 178 cm bei 307 kg.
Die Modelle
| Modell | Art |
|---|---|
| 4Front | motorisiert, auch als Med, Pro und Pro XL |
| Curve | selbstangetrieben, gebogene Lauffläche |
| Curve Trainer | Curve-Variante fürs Training mit Widerstand |
| PPS Med | medizinische Reihe |
| LokoStation, LokoHelp | Gangtraining mit Unterstützung |
In Inseraten begegnen dir außerdem Bezeichnungen wie Curve LTG, QuickSet LED oder ProSmart 10" – das sind Ausführungen und Konsolenvarianten, keine eigenen Baureihen. Weil Woodway in den USA, Deutschland und Japan fertigt, weichen Modellnamen zwischen den Märkten teils voneinander ab; bei einem importierten Gerät lohnt deshalb der Blick aufs Typenschild.
Gebraucht kaufen: worauf es bei WOODWAY ankommt
Lamellen einzeln prüfen: Die gummierten Lamellen sind das Verschleißteil. Band langsam durchlaufen lassen und auf ausgebrochene Kanten, Risse und einzelne harte oder weiche Lamellen achten. Ein Lamellensatz ist tauschbar, aber ein Kostenfaktor.
Lager hören: Bei 114 oder 160 Kugellagern fällt ein defektes auf – als regelmäßiges Klacken im Rhythmus des Bandumlaufs. Einige Minuten laufen lassen und zuhören, langsam und schnell.
Bandlauf und Spannung: Läuft die Lamellenkette mittig und ohne Wandern? Seitliches Streifen deutet auf falsche Spannung oder verschlissene Führungsrollen.
Steigung durchfahren: Komplett hoch und runter, auf ruckfreien Lauf und Endlagen achten. Bei Geräten mit negativer Steigung beide Richtungen.
Konsole und Elektronik: Alle Programme durchschalten, Notaus und Sicherheitsschlüssel testen. Bei älteren Konsolen vorab die Ersatzteilfrage klären.
Bei selbstangetriebenen Modellen: Curve und Curve Trainer haben keinen Motor – hier zählen Leichtlauf aus dem Stand, gleichmäßiger Widerstand und der Zustand der Bremse beziehungsweise Widerstandseinheit.
Werksüberholt oder privat? Ein Teil der Angebote kommt als werksüberholtes Gerät direkt vom Hersteller oder Händler. Das kostet mehr, bringt aber in der Regel neue Verschleißteile und eine Ansprechadresse – bei einem Gerät dieser Preisklasse oft die vernünftigere Rechnung.
Transport: Mit 200 bis über 300 kg ist ein Woodway kein Gerät für zwei Personen und eine Treppe. Gewicht, Türbreiten und Zugang vorher klären.
Allgemeine Prüfkriterien stehen in den Praxisguides Gebrauchte Cardiogeräte kaufen und Laufband gebraucht kaufen.
Geräte von WOODWAY verkaufen
Woodway-Laufbänder halten ihren Wert gut, und es gibt einen festen Käuferkreis: Athletikzentren, Reha-Einrichtungen, Vereine und Studios, die ein Band für die nächsten zehn Jahre suchen. Nenne deshalb Modell und Ausführung, Konsolentyp, Baujahr und wenn möglich die Betriebsstunden, und sag offen, ob der Lamellensatz schon einmal getauscht wurde – das ist die Frage, die jeder erfahrene Käufer stellt. Ein kurzes Video im Betrieb bei höherer Geschwindigkeit zeigt Bandlauf und Laufgeräusch besser als jede Beschreibung. Inserat aufgeben und Interessenten direkt erreichen – neu und gebraucht auf fitnessmarkt.de.
FAQ
Welches WOODWAY-Modell passt zu Studio, Praxis oder Athletikbereich?
Für den allgemeinen Studiobetrieb ist das motorisierte 4Front die Basis – mit 0 bis 20 km/h, 0 bis 15 % Steigung und in den Varianten Med, Pro (bis 24 km/h) und Pro XL mit größerer Lauffläche. Für Athletik und Intervalltraining sind die selbstangetriebenen Curve-Modelle die naheliegende Wahl, weil der Läufer das Band selbst antreibt und das Tempo dadurch sofort reagiert; der Curve Trainer ergänzt das um Widerstandsarbeit. Für Reha und Gangschule gibt es die medizinische Reihe PPS Med sowie LokoStation und LokoHelp für Gangtraining mit Unterstützung. Ein Detail für die Auswahl in der Reha: Woodway nennt ein maximales Benutzergewicht von bis zu 360 kg bei 0 bis 6,5 km/h und 180 kg oberhalb davon – für Gangschule mit schweren Patienten ist das ein Argument, das andere Bänder nicht bieten. Und es gibt eine Ausführung mit negativer Steigung von −3 bis +22 %.
Motorisiert oder selbstangetrieben – was ist der Unterschied?
Beim motorisierten Band wie dem 4Front gibt der Motor das Tempo vor: Du stellst Geschwindigkeit und Steigung ein, das Band läuft konstant. Das ist richtig für dosiertes Ausdauertraining, für Tests mit festen Vorgaben und für die Gangschule, wo eine gleichmäßige Geschwindigkeit der Sinn der Sache ist. Beim selbstangetriebenen Band – Curve und Curve Trainer – gibt es keinen Motor; die gebogene Lauffläche wird vom Läufer selbst bewegt. Das Tempo reagiert dadurch unmittelbar, Antritte und Sprints sind ohne Verzögerung möglich, und das Band läuft nur, solange gelaufen wird, was es für Intervalle und Athletiktraining attraktiv macht. Zwei Konsequenzen: Ein selbstangetriebenes Band braucht keinen Starkstromanschluss, verlangt aber mehr Technik vom Läufer. Und beim Gebrauchtkauf sind die Prüfpunkte verschieden – beim Motorband Motor und Steigungsverstellung, beim Curve Leichtlauf aus dem Stand und der Zustand der Widerstandseinheit.
Was muss ich beim Kauf eines gebrauchten WOODWAY-Laufbands beachten?
Die Lamellen zuerst: Sie sind das Verschleißteil. Band langsam durchlaufen lassen und auf ausgebrochene Kanten, Risse und einzelne harte oder weiche Lamellen achten – der Hersteller gibt für die gummierten Lamellen eine Härte von 38 bis 43 Shore A an. Ein Lamellensatz ist tauschbar, kostet aber. Dann die Lager: Bei 114 Kugellagern im Standardmodell und 160 im XL fällt ein defektes als regelmäßiges Klacken im Rhythmus des Bandumlaufs auf – einige Minuten langsam und schnell laufen lassen und zuhören. Weiter: läuft die Lamellenkette mittig, ohne zu wandern oder seitlich zu streifen? Steigung komplett hoch und runter durchfahren. Konsole, alle Programme, Notaus und Sicherheitsschlüssel testen. Und der Punkt, der gern übersehen wird: Die Bedienungsanleitung der 4Front-Reihe nennt 115 V oder 208/230 V mit 20 A und einen eigenen Stromkreis – das vorher prüfen, nicht nach der Lieferung. Ein Teil der Angebote kommt als werksüberholtes Gerät mit neuen Verschleißteilen; bei dieser Preisklasse oft die vernünftigere Rechnung.
Warum läuft sich ein WOODWAY anders an als ein normales Laufband?
Weil kein durchgehendes Band über eine Platte schleift. Bei Woodway läuft eine Kette gummierter Lamellen auf einem reibungsarmen Transportsystem mit Kugellagern – das war 1974 die Ausgangsidee, entwickelt mit der Deutschen Sporthochschule Köln, um genau diese Reibung zu vermeiden. Spürbar ist das an drei Punkten: Die Fläche gibt beim Aufsetzen nach und federt, weil jede Lamelle einzeln gelagert ist; das Band läuft sehr leise; und es rollt deutlich leichter, weil kaum Reibung überwunden werden muss. Für Nutzer mit Gelenkbeschwerden und in der Gangschule ist das der eigentliche Grund, ein Woodway zu wählen. Was sich belegen lässt, sind die Konstruktionsdaten: 114 Kugellager und 12 Führungsrollen beim Standardmodell, 160 Lager und 18 Rollen beim XL. Bei Zahlen zu Stromverbrauch oder Lebensdauer, die in Anzeigen und Foren kursieren, lohnt dagegen die Rückfrage beim Hersteller – sie stehen so nicht in den offiziellen Unterlagen.
Gehören Wattbike und FITBENCH zu WOODWAY?
Nein – und das ist beim Gebrauchtkauf wichtig. Woodway tritt bei Wattbike (etwa Air-Pro und AtomX) und bei FITBENCH als offizieller Händler beziehungsweise Distributor auf. Es sind eigene Marken mit eigener Technik, eigenen Ersatzteilen und eigenen Ansprechpartnern. Wer ein „Woodway Wattbike“ angeboten bekommt, kauft ein Wattbike – und sollte Service- und Teilefragen entsprechend dort klären, nicht bei Woodway. Zum eigenen Woodway-Programm gehören die Laufbänder: 4Front in den Varianten Med, Pro und Pro XL, die selbstangetriebenen Curve und Curve Trainer, die medizinische Reihe PPS Med sowie LokoStation und LokoHelp für Gangtraining. Bezeichnungen wie Curve LTG, QuickSet LED oder ProSmart sind Ausführungen und Konsolenvarianten, keine eigenen Baureihen. Da Woodway in den USA, Deutschland und Japan fertigt, können Modellnamen zwischen den Märkten abweichen – bei importierten Geräten hilft das Typenschild.





