PROFI Fitnessgeräte von Technogym neu und gebraucht kaufen
Aktuelle Preise der Technogym Geräte neu und gebraucht
Technogym – Trainingsgeräte aus Cesena
Technogym begann 1983 damit, dass Nerio Alessandri in der Garage seines Elternhauses in Cesena den Prototyp eines Trainingsgeräts baute. Heute sitzt dort ein börsennotierter Konzern, der rund 90 Prozent seiner Produktion exportiert und nach eigenen Angaben etwa 55.000 Installationen in über 100 Ländern betreut – von der Studiokette bis zum privaten Trainingsraum. Bekannt ist die Marke vor allem für zwei Dinge: italienisches Industriedesign und die Rolle als exklusiver Ausstatter der Trainingszentren bei neun Olympischen Spielen in Folge, von Sydney 2000 bis Paris 2024.
Unternehmensangaben; Beschäftigten- und Umsatzzahlen schwanken jährlich und sind hier bewusst nicht genannt.
Die Produktlinien und ihre Generationen
Technogym sortiert sein Sortiment nicht nach Gerätetyp, sondern nach Linien – und genau das ist beim Gebrauchtkauf die entscheidende Information. Eine Linie sagt dir, aus welcher Generation ein Gerät stammt, welche Konsole verbaut ist und ob es sich noch in eine aktuelle Studioumgebung einbinden lässt.
Die wichtigsten Linien im Überblick
Excite – die Cardiolinie
Die mit Abstand häufigste Technogym-Linie auf dem Gebrauchtmarkt: Laufbänder, Crosstrainer, Ergometer, Stair Climber und Rudern. Excite war 2002 die erste Linie mit integriertem Bildschirm, heute läuft sie als Excite+ mit vernetzten Konsolen. Wer eine Cardiozeile übernimmt, sollte vor allem auf die Konsolengeneration schauen – sie entscheidet, ob sich die Geräte noch in eine aktuelle Studioumgebung einbinden lassen.
- Konsolengeneration entscheidet über Vernetzbarkeit
- TV- und Medienmodule sind oft separat verbaut
- Bei Laufbändern sind Laufband, Dämpfung und Motorlaufzeit die Verschleißpunkte
Skill Line – athletisches Training
Skillmill, Skillrow, Skillbike und Skillrun richten sich an intervallbasiertes und athletisches Training. Die Geräte brauchen Platz und Betreuung, tragen eine Fläche also nicht allein, setzen aber einen sichtbaren Akzent. Beim Skillmill entfällt der Antrieb – das Band läuft manuell, was den Verschleiß an anderer Stelle erzeugt als bei einem motorisierten Laufband.
- Skillmill: manueller Bandlauf, kein Motor
- Skillrow und Skillbike mit eigener Auswertung
- Zubehör und Griffe prüfen – häufig unvollständig
Selection, Element und Pure – Kraft
Die Kraftlinien für die Gerätefläche. Selection ist die breit aufgestellte Studiolinie mit Steckgewichten, Element die schlichtere Variante, Pure die Plate-Loaded-Reihe ohne Elektronik. Pure-Geräte sind gebraucht besonders unkompliziert, weil dort schlicht nichts ausfallen kann.
- Selection: Steckgewichte, teils mit Display
- Element: reduzierte Ausstattung
- Pure: Plate-Loaded, keine Elektronik
Biostrength und Artis
Biostrength ist die aktuelle Kraftlinie mit adaptivem Widerstand und KI-gestützter Einstellung. Artis war die Designlinie, die Cardio und Kraft optisch zusammengeführt hat. Beide sind gebraucht seltener und entsprechend teurer.
- Biostrength: aktuelle Generation, softwaregetrieben
- Artis: einheitliche Optik über die ganze Fläche
- Bei beiden Software- und Lizenzstatus klären
Kinesis – freie Bewegungsführung
Kinesis arbeitet mit Seilzügen statt geführter Hebel und erlaubt Bewegungen in alle Richtungen. Eingesetzt wird die Linie vor allem im Personal Training, in Physioflächen und dort, wo auf wenig Fläche viele Übungen möglich sein sollen.
- Auch als wandmontierte Personal-Variante
- Wenig Verschleißteile außer Seilen und Griffen
- Zubehör beim Gebrauchtkauf auf Vollständigkeit prüfen
Mywellness – die Software dahinter
Seit 2012 verbindet die Mywellness Cloud Geräte, Apps und Mitgliederdaten. Sie ist der Grund, warum Technogym-Flächen als System funktionieren – und der Punkt, an dem Gebrauchtkäufe scheitern können, wenn Accounts und Lizenzen nicht sauber übergeben werden.
- Kläre vor dem Kauf, wie der Account übergeben wird
- Ältere Konsolen erreichen die Cloud teils nicht mehr
- Ohne Cloud bleibt das Gerät nutzbar, verliert aber Funktionen
Für wen die Geräte gedacht sind
Technogym baut für den gewerblichen Dauerbetrieb: Fitness- und Wellnessanlagen, Hotels, Reha- und Physiozentren, Vereins- und Betriebssportanlagen sowie Athletikzentren. Dazu kommt eine ausgeprägte Home-Sparte mit Geräten wie dem Technogym Bike und der Personal-Linie, die eher über Design als über Trainingsfunktionen verkauft wird. Wer gebraucht kauft, sollte diese Trennung kennen: Ein Gerät aus der Home-Sparte ist nicht für den Studiobetrieb ausgelegt, auch wenn dasselbe Logo darauf steht.
Gebrauchte Technogym Geräte kaufen: worauf es ankommt
Beides zusammen sagt, welche Generation vorliegt. Ein Excite aus der ersten Generation und ein aktuelles Excite+ sind technisch zwei verschiedene Geräte.
Displaygeneration, Softwarestand und ob das Gerät noch Updates bekommt. Bei älteren Konsolen ist die Cloud-Anbindung häufig abgekündigt.
Kläre schriftlich, wie Account, Lizenzen und Mitgliederdaten übergeben werden – das ist der häufigste Stolperstein beim Flächenkauf.
Für abgekündigte Linien sind Displays und Elektronik schwer zu bekommen. Mechanische Teile und Polster sind dagegen meist unproblematisch.
Laufband, Dämpfungselemente, Motorlaufzeit und Rollen prüfen. Betriebsstunden lassen sich an vielen Konsolen im Servicemenü auslesen.
Bei Kraftgeräten die Polster, Seile und Umlenkrollen ansehen. Polster sind ersetzbar, aber bei Technogym nicht billig.
Die Pure-Linie hat keine Elektronik. Wer Risiko vermeiden will, fährt damit gebraucht am entspanntesten.
Hotel- und Büroanlagen haben deutlich geringere Laufleistungen als Geräte aus einer Discount-Kette – bei gleichem Baujahr ein großer Unterschied.
Ausführliche Checkliste: Gebrauchte Kraftgeräte kaufen – Tipps, Checkliste und Prüfkriterien
Technogym Geräte verkaufen
Technogym zählt auf fitnessmarkt.de zu den meistgesuchten Marken. Inserate laufen deutlich besser, wenn Linie, Modellname und Baujahr im Titel stehen, die Konsolengeneration genannt ist und Fotos den eingeschalteten Bildschirm zeigen. Bei kompletten Flächen lohnt ein Paketangebot mit Geräteliste – Käufer, die eine Fläche übernehmen, suchen genau danach.
FAQ
Welche Technogym-Geräteserien eignen sich am besten für mein Studio – z. B. Skill-, Biostrength- oder Kinesis-Linie?
Das hängt weniger am Studiokonzept als an der Fläche, die du bespielen willst. Die Skill Line (Skillmill, Skillrow, Skillbike) ist für athletisches und intervallbasiertes Training gedacht und braucht Platz sowie Betreuung – sie trägt eine Fläche nicht allein. Biostrength ist die aktuelle Kraftlinie mit adaptivem Widerstand und automatischer Einstellung; sie zielt auf geführtes Krafttraining für breite Zielgruppen, ersetzt aber keine medizinisch zugelassene Therapiegeräteserie. Kinesis arbeitet mit Seilzügen und freier Bewegungsführung und wird typischerweise ergänzend eingesetzt, gern im Personal Training und in Physioflächen. Wer eine komplette Fläche plant, kombiniert in der Regel eine Kraftlinie wie Selection oder Biostrength mit der Cardiolinie Excite und setzt Skill oder Kinesis als Akzent darüber.
Wie lassen sich Technogym-Geräte und das Mywellness-Ökosystem nahtlos in meine bestehende Studio-Software und Mitgliederverwaltung integrieren?
Mywellness ist die Cloud-Plattform, die seit 2012 Geräte, Apps und Mitgliederdaten von Technogym zusammenführt. Sie bietet Schnittstellen zu gängiger Studio- und Verwaltungssoftware, sodass Trainingsdaten und Mitgliederprofile nicht doppelt gepflegt werden müssen. Wie tief die Integration am Ende reicht, hängt allerdings von deiner Verwaltungssoftware ab – kläre vor einer Entscheidung konkret ab, welche Felder synchronisiert werden und wer die Schnittstelle einrichtet. Beim Kauf gebrauchter Geräte ist das der wichtigste Punkt überhaupt: Ältere Konsolengenerationen erreichen die Cloud teilweise nicht mehr, und Accounts sowie Lizenzen müssen ausdrücklich übergeben werden. Ohne Cloud-Anbindung bleibt ein Gerät nutzbar, verliert aber die digitalen Funktionen.
Wie unterscheiden sich Technogym-Geräte in ihrer Trainingsqualität und biomechanischen Präzision von anderen Premiumherstellern?
Technogym setzt stark auf Biomechanik, Industriedesign und das digitale Ökosystem – das sind die Felder, in denen sich die Marke positioniert. Ein pauschales „besser als“ lässt sich daraus nicht ableiten: Andere Premiumhersteller haben eigene Stärken, etwa bei Freihantel- und Schwerlastgeräten, bei medizinisch zugelassenen Therapieserien oder beim Preis-Leistungs-Verhältnis größerer Geräteparks. Sinnvoller als ein Markenvergleich ist deshalb die Frage nach dem Einsatzzweck: Wie viele Mitglieder trainieren täglich auf der Fläche, wie viel Betreuung gibt es, soll die Fläche vernetzt sein, und wie sieht das Ersatzteil- und Servicekonzept in deiner Region aus. Wer gebraucht kauft, sollte außerdem prüfen, welche Generation angeboten wird – zwischen zwei Technogym-Generationen liegen oft größere Unterschiede als zwischen zwei Herstellern.
Worauf muss ich beim Kauf gebrauchter Technogym-Geräte besonders achten, um spätere Komplikationen mit Software, Displays oder Ersatzteilen zu vermeiden?
Vier Punkte entscheiden. Erstens die Konsolengeneration: Displaygeneration und Softwarestand sagen, ob das Gerät noch Updates und Cloud-Anbindung bekommt. Zweitens die Mywellness-Übergabe – kläre schriftlich, wie Account, Lizenzen und Daten übergehen; das ist beim Kauf ganzer Flächen der häufigste Stolperstein. Drittens die Ersatzteilversorgung: Bei abgekündigten Linien sind Displays und Elektronik schwer zu beschaffen, während Polster, Seile und mechanische Teile meist unproblematisch bleiben. Viertens die Vornutzung – ein Gerät aus einer Hotel- oder Büroanlage hat bei gleichem Baujahr deutlich weniger Laufleistung hinter sich als eines aus einer Discount-Kette. Bei Laufbändern lohnt zusätzlich ein Blick ins Servicemenü: Dort lassen sich an vielen Konsolen die Betriebsstunden auslesen. Wer das Risiko klein halten will, greift zur Plate-Loaded-Linie Pure – dort gibt es keine Elektronik, die ausfallen kann.
Wie kann ich mit Technogym-Geräten das Kundenerlebnis in meinem Studio messbar verbessern und die Mitgliederbindung steigern?
Der Hebel liegt weniger in den Geräten als darin, ob ihre Daten genutzt werden. Über Mywellness lassen sich Trainingspläne hinterlegen, Fortschritte protokollieren und Mitglieder auch außerhalb des Studios ansprechen. Messbar wird das aber erst, wenn du vorher festlegst, woran du es misst – etwa Trainingsfrequenz pro Mitglied, Anteil der Mitglieder mit hinterlegtem Plan oder Kündigungsquote nach den ersten drei Monaten. Ohne definierte Kennzahlen und ohne Team, das die Daten auch verwendet, bleibt die Vernetzung eine teure Funktion, die niemand ausspielt. Das ist kein Technogym-spezifisches Problem, sondern gilt für jede vernetzte Trainingsfläche.



