Wie trainiert man richtig mit einer Schulterpresse? Tipps zum Training mit Schulterpressen!

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Die Schulterpresse ist eine Alternative zu freien Schulterübungen wie zum Beispiel die Military Press oder das Schultertraining mit Kurzhanteln. Als Übung an der Maschine stellt sie weniger Ansprüche an die Koordination und das Verletzungsrisiko ist gleichzeitig geringer. Dennoch ist die Ausführung der Übung wichtig, um sowohl Verletzungen und Verschleiß an den Schultergelenken zu vermeiden, als auch maximal für die Muskulatur zu profitieren. Was gilt es beim Training an der Schulterpresse zu beachten?


Die Schulter - eine komplexe Konstruktion

Der gesamte Schultergürtel setzt sich aus mehreren kleinen Muskeln zusammen. Hauptsächlich sind hier zu nennen:

  • Vorderer, mittlerer und hinterer Kopf des Deltamuskels
  • Kapuzenmuskel

Im Allgemeinen ist die Schulter äußerst mobil, aber ein fragiles Gebilde. Das Training ist dadurch aus Präventionsgesichtspunkten um so wichtiger, aber die Übungsausführung sollte oberste Priorität haben. Zu schnell fügt man sich bei grob fahrlässigen Fehlern Schmerzen in diesem Bereich zu. Diese können aber bei Vernachlässigung mit der Zeit häufig alleine schon durch die Alltagsbelastung entstehen. Außerdem können sich Dysbalancen bilden. Ein Rundrücken und nach vorne oder nach oben gezogene Schultern, also Haltungsprobleme oder Verspannungen sind die Folge. Ein gleichmäßiges Training der Schultern wirkt sich also nicht nur optisch, sondern auch gesundheitlich positiv aus.


Ausführung an der Schulterpresse

Vor allem der Kapuzenmuskel, aber auch der vordere Deltamuskel werden durch die Schulterpresse effektiv trainiert. Trizeps und seitlicher Deltamuskel sind außerdem die wichtigsten Hilfsmuskeln der Übung. Um die Schulter gleichmäßig zu belasten, sollten idealerweise für seitliche und hintere Schulter weitere Übungen folgen. Zu beachten ist bei der Schulterpresse:

Langsame Übungsausführung: Die Schulter sollte niemals ruckartig trainiert werden. Stattdessen während der Übung versuchen, in die Zielmuskulatur "hineinzudenken".

Zu tiefer Startpunkt: Häufig wird der Griff auf Schulterhöhe positioniert. Dieser sollte aber deutlich über der Schulter platziert werden. Es ist bei der Schulterpresse insgesamt nicht notwendig extrem weit nach unten zu gehen. Je tiefer, desto mehr Stress im anatomisch filigranen Schultergelenk!

Sich in den Sitz pressen: Häufig werden bei der Ausführung Ausweichbewegungen des Oberkörpers gemacht. Diese gilt es zu vermeiden, seine untere Rumpfmuskulatur anzuspannen und sich fest in den Sitz hineinzupressen.




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Redaktion fitnessmarkt.de (EA)

Bildnachweis: 1. #164865078 nd3000 / stock.adobe.com / 2. #113568093 Makatserchyk AdobeStock

Veröffentlicht am: 1. Dezember 2014

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