Professionelle neue und gebrauchte Galileo Fitnessgeräte kaufen und verkaufen
Galileo – seitenalternierendes Vibrationstraining aus Pforzheim
Hinter Galileo steht die Novotec Medical GmbH aus Pforzheim, gegründet 2001. Entwickelt und gebaut wird nach Herstellerangaben in Deutschland. Die Schwesterfirma Stratec Medizintechnik, hervorgegangen aus der 1979 gegründeten Stratec Elektronik, liefert die Forschungsgrundlage und baut unter anderem pQCT-Systeme zur Muskel- und Knochenanalyse. Zum Programm gehört außerdem Leonardo Mechanography zur Bewegungs- und Leistungsanalyse.
Was Galileo von einer Vibrationsplatte unterscheidet
Das ist der zentrale Punkt – und der Grund, warum man Galileo-Geräte nicht einfach mit einer beliebigen Vibrationsplatte vergleichen kann. Eine normale Platte bewegt sich vertikal, beide Füße gleichzeitig nach oben und unten. Galileo arbeitet seitenalternierend: Die Platte wippt um eine Mittelachse, während eine Seite nach oben geht, geht die andere nach unten – ähnlich wie beim Gehen.
- Frequenz: etwa 5 bis 40 Hz, je nach Modell auch enger (12 bis 27 Hz). Vertikale Platten liegen meist bei 20 bis 60 Hz und kommen nach unten gar nicht erst in den niedrigen Bereich
- Amplitude: wird über die Fußposition gewählt, je weiter außen, desto größer – modellabhängig bis etwa 6 mm. Vertikale Platten haben meist 1 bis 2 mm und kaum Verstellmöglichkeit
- Dehnreflex: laut Hersteller ab rund 12 Hz dominant
- Frequenz und Ziel: etwa 5 bis 10 Hz für Mobilisation, Balance und Propriozeption, 12 bis 20 Hz für Muskelfunktion und Koordination, 25 bis 40 Hz für Kraft und Ausdauer
Die Baureihen
| Reihe | Modelle | Gedacht für |
|---|---|---|
| Einstieg und Heimbereich | Galileo S 25, S 35 (mit Smart Coaching und Bluetooth), Kiddy | kleine Flächen, privates Training, Kindertraining |
| Semiprofessionell | Galileo S 40 Plus | ambitionierte Nutzung und kleine Einrichtungen |
| Studio und Fitnessfläche | Galileo Fit Base, Fit, Fit Extreme, Fit Sensor, Fit Extreme Sensor | Fitnessflächen; Sensor-Varianten erkennen Seitenunterschiede |
| Premium | Galileo PT Tower | Fitness, Wellness und Sport, mit Stehbedienpult |
| Spezialformen | Galileo Chair, Mano 30 Hantel | Training im Sitzen; Vibrationshantel für Arme und Oberkörper |
| Therapielinie | eigene Galileo-Therapiegeräte | Praxis und Klinik – eine andere Produktlinie als die Trainingsgeräte |
Gebrauchtes Galileo kaufen: die Checkliste
- Trainings- oder Therapielinie? Beide heißen Galileo, sind aber unterschiedliche Produktlinien mit unterschiedlichen Unterlagen – klär das vor dem Kauf
- Modellbezeichnung komplett notieren, inklusive Zusätzen wie Plus, Sensor oder Extreme
- Frequenzbereich des konkreten Modells erfragen – nicht jedes Gerät deckt 5 bis 40 Hz ab
- Probelauf über den gesamten Frequenzbereich: Die Wippe muss gleichmäßig laufen, ohne Klappern, Schlagen oder einseitiges Absacken
- Lager und Antrieb sind das Herzstück – ungleichmäßige Geräusche oder spürbares Spiel in der Mittelachse sind ein Ausschlusskriterium
- Trittfläche auf Risse prüfen und schauen, ob die Markierungen für die Fußposition noch lesbar sind – sie bestimmen die Amplitude
- Bedienfeld, Fernbedienung (Wobbel) und bei Sensor-Modellen die Kraftsensoren durchtesten
- Zubehör klären: Haltegriff oder Säule, Matte, Gurte, Hanteln und Handbuch fehlen oft
- Betriebsstunden und Einsatzort erfragen: Ein Gerät aus einer Praxis mit Dauerbetrieb hat mehr hinter sich als eins aus dem Wohnzimmer
- Bei Therapiegeräten zusätzlich die Unterlagen zur Konformität und die letzte Prüfung zeigen lassen
Weitere Geräte dieser Art findest du in der Kategorie Vibrationsplatten.
FAQ
Wer stellt Galileo her?
Die Novotec Medical GmbH aus Pforzheim, gegründet 2001. Entwickelt und gebaut wird nach Herstellerangaben in Deutschland. Die Schwesterfirma Stratec Medizintechnik, hervorgegangen aus der 1979 gegründeten Stratec Elektronik, liefert die Forschungsgrundlage und baut pQCT-Systeme zur Muskel- und Knochenanalyse. Zum Programm gehört außerdem Leonardo Mechanography für Bewegungs- und Leistungsanalysen.
Was ist der Unterschied zu einer normalen Vibrationsplatte?
Die Bewegungsrichtung. Eine vertikale Platte bewegt beide Füße gleichzeitig nach oben und unten. Galileo wippt um eine Mittelachse: Eine Seite geht hoch, während die andere runtergeht – ähnlich wie beim Gehen. Dazu kommt der Frequenzbereich von etwa 5 bis 40 Hz; vertikale Platten liegen meist bei 20 bis 60 Hz und kommen in den niedrigen Bereich gar nicht erst hinein. Und die Amplitude wählst du bei Galileo über die Fußposition, modellabhängig bis etwa 6 mm.
Welche Frequenz wähle ich wofür?
Der Hersteller nennt drei Bereiche: etwa 5 bis 10 Hz für Mobilisation, Balance und Propriozeption, 12 bis 20 Hz für Muskelfunktion, Koordination und Beweglichkeit, 25 bis 40 Hz für Kraft und Ausdauer. Der Dehnreflex ist laut Novotec ab rund 12 Hz dominant. Das sind Angaben des Herstellers und als Einstellhilfe gedacht – bei Vorerkrankungen oder in der Therapie gehört eine individuelle Beratung dazu.
Welche Galileo-Modelle gibt es?
Für den Einstieg und zu Hause die S 25 und die S 35 mit Smart Coaching und Bluetooth, dazu die Kiddy für Kindertraining. Semiprofessionell ist die S 40 Plus. Für Fitnessflächen gibt es die Fit-Reihe mit Fit Base, Fit, Fit Extreme sowie die Sensor-Varianten, die Seitenunterschiede erkennen. Oben steht der PT Tower mit Stehbedienpult. Dazu kommen der Galileo Chair für das Training im Sitzen und die Vibrationshantel Mano 30. Die Therapiegeräte laufen als eigene Produktlinie.
Worauf achte ich beim Gebrauchtkauf?
Klär zuerst, ob es ein Trainings- oder ein Therapiegerät ist – beide heißen Galileo, sind aber unterschiedliche Linien mit unterschiedlichen Unterlagen. Notier die komplette Modellbezeichnung samt Zusätzen wie Plus, Sensor oder Extreme und frag den Frequenzbereich des konkreten Geräts ab. Beim Probelauf fährst du den gesamten Bereich durch: Die Wippe muss gleichmäßig laufen, ohne Klappern oder einseitiges Absacken. Spiel in der Mittelachse ist ein Ausschlusskriterium. Prüf außerdem, ob die Markierungen für die Fußposition noch lesbar sind – sie bestimmen die Amplitude.

