SportsArt Fitnessgeräte gebraucht und neu kaufen
SportsArt – Cardiogeräte, die Strom erzeugen
SportsArt ist die Marke, die im Cardiobereich etwas anbietet, das sonst niemand in dieser Form hat: Geräte, die die Tretarbeit der Mitglieder nicht als Wärme abgeben, sondern in nutzbaren Strom zurückspeisen. Die Technologie heißt ECO-POWR™ und ist patentiert. Vertrieben wird über Händler und Distributoren; das Unternehmen führt Standorte für Amerika, für Europa, den Nahen Osten und Afrika sowie in Taiwan.
Neben der Cardiolinie gibt es ein vollständiges Kraftprogramm und – für Kliniken und Praxen relevant – eine eigene Rehabilitationslinie. Auf fitnessmarkt.de tauchen alle drei Bereiche auf, häufig als aufgearbeitete Geräteparks.
Wie ECO-POWR funktioniert
Technisch sitzt im Gerät ein Generator, der die Bewegung aufnimmt, und ein patentierter Mikro-Inverter, der daraus netzkonformen Strom macht. Das Gerät wird in eine normale Steckdose gesteckt und speist den erzeugten Strom direkt in den Stromkreis des Hauses zurück, wo er sofort verbraucht wird. Mehrere Geräte lassen sich in Reihe schalten, was die Zahl der benötigten Steckdosen reduziert – ein praktischer Nebeneffekt bei der Flächenplanung.
Zur Einordnung eine einfache Rechnung mit den Herstellerwerten: Bei 20 ECO-POWR-Geräten und je sechs Stunden tatsächlicher Nutzung pro Tag ergeben 220 Wh rund 26 Kilowattstunden täglich. Das ist kein Betrieb, der sich selbst mit Strom versorgt, aber ein messbarer Posten – und in der Außenkommunikation ein Argument, das sich mit echten Zahlen belegen lässt statt mit Absichtserklärungen. Wichtig bei der eigenen Kalkulation: Die tatsächliche Auslastung liegt fast immer unter der geplanten.
Die Serien im Überblick
SA WELL+: aus Watt werden Kennzahlen
Die erzeugte Energie ist nur dann ein Argument, wenn sie sichtbar wird – dafür gibt es SA WELL+™. Das System zeigt die Energieproduktion in Echtzeit, führt ein Leaderboard der stärksten Erzeuger und rechnet über eine Nutzer-App die persönlich erzeugten Wattstunden mit. Für Kursräume gibt es eine Coach-App.
Betriebswirtschaftlich interessanter ist der zweite Teil: Das Asset Management zeigt Nutzungsstatistiken je Gerät und Fehlercodes an und lässt sich mit Wartungserinnerungen bestücken. Wer wissen will, welches Laufband tatsächlich läuft und welches nur Fläche belegt, bekommt hier Zahlen statt Vermutungen.
Die Reha-Linie: mehr als ein Ergometer mit Handlauf
Für Kliniken führt SportsArt eine Linie, die ausdrücklich auf Nutzer mit Einschränkungen an Ober- oder Unterkörper ausgelegt ist – mit Zubehör wie medizinischen Handläufen, Fußfixierungen und Rollstuhlrampen. Das Besondere darin ist der E875 ICARE, ein Gangtrainer mit einer Steuerung, die nach Herstellerangaben weder dauerhaft unterstützt noch dauerhaft Widerstand gibt, sondern „so viel Hilfe wie nötig" – angelehnt an das, was ein Therapeut beim Gangtraining manuell leistet.
Entwickelt wurde das System nach Angaben des Herstellers am Madonna Rehabilitation Hospital in Lincoln, Nebraska, und richtet sich an Patienten mit neuromuskulären Einschränkungen, etwa nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn- und Rückenmarksverletzungen. Das ist ein Klinikgerät, kein Studiogerät – wer so etwas gebraucht kauft, sollte Einweisung, Wartungsnachweise und Dokumentation zur Bedingung machen.
Worauf beim Gebrauchtkauf zu achten ist
- ECO-POWR wirklich prüfen – Gerät anschließen und kontrollieren, ob Energie erzeugt und angezeigt wird. Der Mikro-Inverter ist das Bauteil, das dieses Gerät von einem normalen Ergometer unterscheidet; ohne ihn ist der Aufpreis sinnlos.
- Linie identifizieren – bei Kraftgeräten die S- oder P-Nummer erfragen, bei Cardio die Serie. Beides bestimmt Ausstattung und Ersatzteile.
- Konsole testen – SENZA-Konsolen und die SA-WELL+-Anbindung im Betrieb durchklicken, nicht nur einschalten.
- Reha-Geräte – bei M-Modellen auf vollständiges Zubehör achten: Handläufe, Fußfixierungen und Rampen sind teuer nachzukaufen.
- Rahmenfarbe – bei Aufarbeitung ist die Farbe frei wählbar; das ist ein Argument, wenn eine Fläche einheitlich werden soll.
- Aufgearbeitet oder gereinigt – konkret nachfragen, welche Teile getauscht wurden; bei Cardioparks eine Geräteliste anfordern.
Die ausführlichen Prüflisten stehen in den Praxisguides Gebrauchte Cardiogeräte kaufen und Gebrauchte Kraftgeräte kaufen. Datenblätter und Kataloge veröffentlicht der Hersteller auf gosportsart.com.
Geräte von SportsArt verkaufen
Bei dieser Marke lohnt es sich, das Besondere in die Überschrift zu schreiben: ECO-POWR, wenn das Gerät Strom erzeugt – danach wird gezielt gesucht, und es rechtfertigt den Preis. Dazu die Modellnummer (etwa S956 oder T661M), die Serie, das Baujahr und bei aufgearbeiteten Geräten die Rahmenfarbe. Bei Reha-Geräten gehört die Zubehörliste dazu, bei Cardioparks die Stückzahl.
FAQ
Wie funktioniert ECO-POWR technisch?
Im Gerät sitzt ein Generator, der die Bewegung aufnimmt, und ein patentierter Mikro-Inverter, der daraus netzkonformen Strom macht. Das Gerät wird in eine normale Steckdose gesteckt und speist den erzeugten Strom direkt in den Stromkreis des Hauses zurück, wo er sofort verbraucht wird – es gibt also keine Batterie und keinen Zwischenspeicher. Mehrere Geräte lassen sich in Reihe schalten (Daisy Chain), was die Zahl der benötigten Steckdosen reduziert.
Nach Herstellerangaben werden bis zu 74 Prozent der beim Training erzeugten Energie umgewandelt, und ein Gerät liefert bis zu 220 Wattstunden pro Trainingsstunde. Sichtbar wird das über die Software SA WELL+, die die Energieproduktion in Echtzeit anzeigt und ein Leaderboard führt.
Welche SportsArt-Geräte sind für Reha und Therapie gedacht?
SportsArt führt dafür eine eigene Rehabilitationslinie, ausdrücklich für Nutzer mit Einschränkungen an Ober- oder Unterkörper: das Liegeergometer C521M, die Laufbänder T655MD, T655MS, T661M und T663M sowie das bilaterale Oberkörper-Ergometer UB521M. Dazu gibt es Zubehör wie medizinische Handläufe, Fußfixierungen an den Pedalen und Rollstuhlrampen.
Ein Sonderfall ist der E875 ICARE, ein Gangtrainer. Seine Steuerung unterstützt nach Herstellerangaben weder dauerhaft noch gibt sie dauerhaft Widerstand, sondern liefert „so viel Hilfe wie nötig“ – angelehnt an das, was ein Therapeut beim Gangtraining manuell leistet. Entwickelt wurde das System laut Hersteller am Madonna Rehabilitation Hospital in Lincoln, Nebraska, für Patienten mit neuromuskulären Einschränkungen, etwa nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn- und Rückenmarksverletzungen. Das ist ein Klinikgerät: Bei einem Gebrauchtkauf sollten Einweisung, Wartungsnachweise und Dokumentation Bedingung sein.
Wie viel Strom kommt bei ECO-POWR realistisch zusammen?
Rechnen wir mit den Herstellerwerten: Ein Gerät liefert bis zu 220 Wattstunden pro Trainingsstunde. Bei 20 Geräten und je sechs Stunden tatsächlicher Nutzung am Tag sind das rund 26 Kilowattstunden täglich. Das ist ein messbarer Posten, aber kein Betrieb, der sich selbst mit Strom versorgt – und die Zahl steht und fällt mit der Auslastung, die in der Praxis fast immer unter der geplanten liegt.
Ob sich der Aufpreis rechnet, hängt deshalb an drei Größen: der tatsächlichen Gerätenutzung, dem eigenen Strompreis und der Nutzungsdauer der Geräte. Der zweite Effekt ist schwerer zu beziffern, aber für viele Betreiber der eigentliche Grund: Man kann die erzeugte Energie im Studio anzeigen und in der Außenkommunikation mit echten Zahlen arbeiten statt mit Absichtserklärungen.
Worauf muss ich beim Kauf gebrauchter SportsArt-Geräte achten?
Der wichtigste Punkt ist markenspezifisch: Bei ECO-POWR-Geräten das Gerät anschließen und prüfen, ob tatsächlich Energie erzeugt und angezeigt wird. Der Mikro-Inverter ist das Bauteil, das dieses Gerät von einem normalen Ergometer unterscheidet – funktioniert er nicht, ist der Aufpreis sinnlos.
Darüber hinaus: Bei Kraftgeräten die S- oder P-Modellnummer erfragen, bei Cardio die Serie – beides bestimmt Ausstattung und Ersatzteile. Die SENZA-Konsolen und die SA-WELL+-Anbindung im Betrieb durchklicken, nicht nur einschalten. Bei den M-Modellen der Reha-Linie auf vollständiges Zubehör achten, denn Handläufe, Fußfixierungen und Rampen sind teuer nachzukaufen. Und bei „aufgearbeitet“ konkret nachfragen, welche Teile getauscht wurden; bei Cardioparks eine Geräteliste anfordern.
Welche Kraftlinien führt SportsArt?
Fünf Bereiche. Selectorized Status und Selectorized Performance sind die beiden Steckgewichtslinien, Dual Function umfasst zweifunktionale Geräte, die zwei Übungen an einer Station abdecken – interessant für kleine Flächen. Dazu kommen Plate Loaded mit Gewichtsscheiben und Free Weight mit Bänken und Racks.
In Inseraten begegnen dir die Geräte über ihre Modellnummern, etwa eine S956 Beinpresse oder eine P712 Bizepsmaschine. Praktisch für Betreiber: Die Rahmenfarben sind konfigurierbar, was bei Aufbereitern oft als „Rahmenfarben frei wählbar“ im Angebot steht – damit lässt sich ein gemischter Gerätepark optisch vereinheitlichen.







