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CyberConcept – was aus der Marke geworden ist
Wer heute nach CyberConcept sucht, findet eine Firma, die so nicht mehr heißt. Eingetragen wurde sie am 21.11.2008 als CyberConcept AG in Waltrop, 2010 folgte der Formwechsel zur GmbH, 2015 der Umzug nach Münster – und am 16.03.2023 die Umfirmierung in CyberHealth GmbH (Amtsgericht Münster, HRB 15575, Dieckstr. 71–75, 48145 Münster). Das Kursgeschäft läuft heute unter dem Namen CyberFitnessPro über die CyberFitness GmbH an derselben Adresse. Die Kursformate selbst gibt es weiterhin.
Die Markenhistorie auf einen Blick
Bemerkenswert an dieser Chronologie ist, wie früh die Idee technisch abgesichert wurde: Bereits 2009 läuft ein Gebrauchsmuster „Vorrichtung zur automatisierten Durchführung von Fitness-Trainingskursen“, im selben Jahr die Wort-/Bildmarke CyberCycling, 2013 CyberCrossing. Dass der Anbieter sich als Erster für virtuelle Gruppenfitness in Deutschland bezeichnet, lässt sich zwar nicht unabhängig bestätigen – die Schutzrechtsdaten zeigen aber, dass er sehr früh dran war.
Die vier Kursformate
| Format | Worum es geht | Was im Raum steht |
|---|---|---|
| CyberMoves | Kurse ohne großes Gerät – von Pilates und Yoga über Bauch-Beine-Po, Stretching und Mobility bis HIIT, Pump und Step | freie Fläche, Matten, Kleingerät |
| CyberCycling | Indoor-Cycling als virtueller Kurs | eine Reihe Indoor Bikes |
| CyberCrossing | Kursformat auf dem Crosstrainer | mehrere Crosstrainer |
| CyberRowing | Kursformat auf dem Rudergerät | mehrere Rudergeräte |
Der Anbieter nennt für CyberMoves eine Auswahl von über 150 Classes. Die Bandbreite reicht von Pilates, Yoga und Rücken-Fit bis Jumping, Shadow Boxer, Dance und Booty Workout, dazu kurze Quickies und Tutorials.
Wie das im Studio technisch läuft
Das Prinzip ist simpel: Statt einer Trainerin läuft ein Film, die Teilnehmenden folgen dem Bild. Der organisatorische Gewinn liegt in den Randzeiten – frühmorgens, mittags, spätabends – und in kleinen Studios, in denen sich ein bezahlter Kurs mit vier Teilnehmenden nicht rechnet. Der Preis dafür ist der fehlende Blick von außen: Eine Trainerin korrigiert die Ausführung, ein Bildschirm nicht.
Was du vor der Anschaffung klärst
- Lizenz, nicht Kauf. Virtuelle Kurse werden lizenziert, nicht erworben. Kläre Laufzeit, Kündigungsfrist und was mit dem Terminal passiert, wenn die Lizenz endet.
- Raum und Ton zuerst. Ein Kursraum braucht Projektion oder großen Bildschirm, eine brauchbare Beschallung und eine Verdunklung. Diese Posten sind oft größer als die Lizenz selbst.
- Geräte zählen. Cycling, Crossing und Rowing brauchen mehrere gleiche Geräte im Raum. Rechne die Beschaffung mit ein, bevor du das Format buchst.
- Aufsicht regeln. Auch ein virtueller Kurs läuft nicht völlig unbeaufsichtigt. Kläre, wer bei Zwischenfällen im Haus ist und wie die Einweisung neuer Mitglieder abläuft.
- Bei Gebrauchtgeräten aus Studioauflösungen: Ein mitgeliefertes Terminal nützt ohne übertragbare Lizenz nichts. Frag vor dem Kauf beim Anbieter nach, ob eine Übertragung überhaupt vorgesehen ist.
- Präventionskurse prüfen. Wenn du mit zertifizierten Präventionskursen arbeiten willst, lass dir die Zertifizierung für das konkrete Format und das aktuelle Jahr zeigen.
Passende Kategorien sind Online Fitnesskurse / Gruppenfitness und Online-Sportkurse / Online-Fitnessstudios.
FAQ
Gibt es CyberConcept noch?
Den Firmennamen nicht mehr. Eingetragen 2008 als CyberConcept AG in Waltrop, 2010 Formwechsel zur GmbH, 2015 Umzug nach Münster – und am 16.03.2023 Umfirmierung in CyberHealth GmbH (Amtsgericht Münster, HRB 15575). Das Kursgeschäft läuft heute unter dem Namen CyberFitnessPro über die CyberFitness GmbH an derselben Adresse in Münster. Die Kursformate selbst gibt es weiter.
Welche Kursformate gehören dazu?
CyberMoves für Kurse ohne großes Gerät, CyberCycling auf dem Indoor Bike, CyberCrossing auf dem Crosstrainer und CyberRowing auf dem Rudergerät. Für CyberMoves nennt der Anbieter eine Auswahl von über 150 Classes – von Pilates, Yoga und Rücken-Fit bis Jumping, Dance, HIIT und Pump.
Wie funktioniert ein virtueller Kurs im Studio?
Statt einer Trainerin läuft ein Film, die Teilnehmenden folgen dem Bild. Gesteuert wird das über ein OnDemand-TouchTerminal an der Wand neben dem Kursraum: Kurse auswählen, starten, Kursplan ansehen. Feste Pläne können automatisch ablaufen, und eine Live-Vorschau zeigt mit Countdown, wie lange der Raum noch belegt ist.
Was kostet die Lizenz?
Der Anbieter nennt für eine CyberFitnessPro-Lizenz umgerechnet 7,50 € pro Tag. Entscheidend sind daneben die Kosten, die nicht in der Lizenz stecken: Projektion oder großer Bildschirm, Beschallung, Verdunklung und bei Cycling, Crossing oder Rowing die passenden Geräte im Raum.
Kann ich ein gebrauchtes Terminal aus einer Studioauflösung nutzen?
Nur, wenn die Lizenz übertragbar ist. Virtuelle Kurse werden lizenziert, nicht gekauft – ein Terminal ohne gültige Lizenz zeigt nichts an. Frag vor dem Kauf beim Anbieter nach, ob eine Übertragung vorgesehen ist, und kläre Laufzeit und Kündigungsfrist.