Neue und gebrauchte Geräte von Concept M kaufen und verkaufen
Concept M in der Praxis: Einrichtung, keine Trainingsgeräte
Concept M ist ein Einrichter, kein Gerätehersteller. Hinter dem Namen steht Concept-M Solution for Fitness aus Wuppertal, seit 2005 am Markt. Für den medizinischen Bereich läuft das Angebot als Concept Med und umfasst Behandlungsmöbel sowie den kompletten Praxisausbau: Architektur und Innenausbau, Beleuchtung, Bodenbeläge, Heizung und Sanitär, Elektroinstallation – dazu eine Beratung zu Finanzierung und Fördermitteln. Behandlungsliegen und Schränke werden nach Unternehmensangaben in Deutschland gefertigt.
Die Erfahrung kommt aus dem Studiogeschäft: Dieselbe Firma richtet Fitnessanlagen mit Umkleiden, Theken und Grooming-Stationen ein. Für Praxen bedeutet das einen Anbieter, der Grundrisse, Patientenwege und Hygieneanforderungen zusammen denkt, statt nur Möbel zu liefern.
Was dabei ist und was nicht
Eine Ausnahme von der Trennlinie gibt es: Concept Med führt im Programm die Rückentrainingsgeräte von reLounge – das ist allerdings eine eigene Marke mit eigenem Hersteller, nicht ein Concept-M-Produkt. Für Ersatzteile und Service ist dort entsprechend reLounge zuständig.
Warum Praxiseinrichtung aus zweiter Hand interessant ist
Bei einer Praxisgründung oder Übernahme geht ein erheblicher Teil des Budgets in Dinge, die nicht behandeln: Liegen, Schränke, Empfang, Licht, Boden. Genau dort liegt der Hebel beim Gebrauchtkauf – eine Behandlungsliege verliert schnell an Wert, verliert aber kaum an Funktion, solange Mechanik und Bezüge in Ordnung sind. Wenn eine Praxis aufgibt oder umbaut, kommen oft komplette Ausstattungen auf den Markt, und ein zusammenpassender Satz Liegen ist mehr wert als vier einzelne Fundstücke.
Der Unterschied zu Trainingsgeräten: Bei Möbeln entscheidet nicht die Technik, sondern die Passung. Deshalb lohnt es sich, vor der Besichtigung den eigenen Grundriss mit Maßen zur Hand zu haben – inklusive Türbreiten und Deckenhöhen auf dem Transportweg.
Die drei Behandlungsmöbel-Serien
| Serie | Einordnung | Was du beim Gebrauchtkauf prüfst |
|---|---|---|
| Platinline | Die oberste der drei Linien | Höhenverstellung über den ganzen Weg fahren, Bezüge auf Risse und Nahtschäden prüfen |
| Goldline | Mittlere Linie | Gleiche Punkte; zusätzlich alle Verstellsegmente einzeln bewegen |
| Silverline | Einstiegslinie | Stabilität unter Last und Zustand der Rollen beziehungsweise Füße |
| Schränke und Einbauten | Individuell geplant | Maße genau abnehmen – Einbaumöbel sind auf einen bestimmten Raum geplant |
Drei Punkte, die bei Praxismöbeln aus zweiter Hand den Unterschied machen:
Bezüge und Hygiene. Liegenbezüge haben direkten Hautkontakt und werden desinfiziert. Risse und poröse Stellen lassen sich nicht desinfizieren – kläre, ob du Bezüge neu beziehen lassen oder nachkaufen kannst, und rechne das ein.
Verstellmechanik. Ob hydraulisch, elektrisch oder mechanisch: Fahre jede Verstellung mehrmals komplett durch, am besten mit Last. Bei elektrischen Liegen gehören Netzteil und Handschalter zum Lieferumfang – frage ausdrücklich danach.
Raumbezug bei Einbauten. Schränke und Empfangstheken sind auf einen Grundriss geplant. Nimm Maße von beidem auf und frage nach Fotos der Anschlüsse an Boden und Wand, bevor du zusagst.
Zur Einordnung noch: Aus der Marke folgt kein Status als Medizinprodukt. Wenn für eine Anwendung in deiner Praxis ein solcher Status gefordert ist, lass dir das für das konkrete Möbel oder Gerät schriftlich bestätigen. Für Einrichtung ist das meist nicht relevant – bei Behandlungsliegen mit therapeutischer Funktion lohnt die Frage trotzdem.
Der Vorteil eines deutschen Herstellers zeigt sich bei Ergänzungen: Wenn du eine gebrauchte Liege oder Schrankzeile übernimmst und passend dazu erweitern willst, lohnt die direkte Anfrage, bevor du einen gemischten Bestand aufbaust. Die aktuellen Angebote zu Concept M siehst du oben auf dieser Seite; eigene Einrichtung kannst du hier als Inserat einstellen – Serienname, Maße und der Zustand der Bezüge gehören dabei in die Beschreibung.
FAQ
Baut Concept M Trainingsgeräte?
Nein. Concept M ist ein Einrichter, kein Gerätehersteller. Hinter dem Namen steht Concept-M Solution for Fitness aus Wuppertal, seit 2005 am Markt. Für Studios liefert das Unternehmen Umkleiden, Empfangs- und Bistrotheken, Grooming-Stationen, Lounge-Bereiche, Beleuchtungskonzepte und den kompletten Innenausbau; für den medizinischen Bereich als Concept Med Behandlungsmöbel und Praxisausbau. Kraftstationen, Kabelzugtürme oder Cardiogeräte gehören nicht zum Programm – dafür brauchst du einen zweiten Lieferanten. Eine Ausnahme am Rand: Concept Med führt die Rückentrainingsgeräte von reLounge, das ist aber eine eigene Marke mit eigenem Hersteller.
Welche Produktlinien gibt es?
Im Praxisbereich sind es drei Serien Behandlungsmöbel: Platinline als oberste Linie, Goldline in der Mitte und Silverline als Einstieg. Dazu kommen individuell geplante Schränke und Einbauten. Im Studiobereich heißen die Umkleidemodelle JUNO, MURO, ONRO und MASTA, die Grooming-Stationen Miami, Miami Beach, Colorado, Colorado Beach und Chicago. Empfangs- und Bistrotheken werden individuell gefertigt und haben deshalb keine Katalognamen – bei denen zählen allein die Maße. Behandlungsliegen und Schränke werden nach Unternehmensangaben in Deutschland gefertigt.
Was gehört zum Leistungsumfang bei einer Praxisplanung?
Nach Angaben des Unternehmens Architektur und Innenausbau, Inneneinrichtung, Beleuchtung, Bodenbeläge, Heizung und Sanitär sowie Elektroinstallation – dazu eine Beratung zu Finanzierung und Fördermitteln. Der Ansatz ist also eine Komplettlösung aus einer Hand statt einer Möbellieferung. Die Erfahrung kommt aus dem Studiogeschäft, wo dieselbe Firma Umkleiden, Theken und Grooming-Bereiche einrichtet. Was du separat beschaffen musst, sind Trainingsgeräte, Diagnostik und Messtechnik, Praxissoftware und medizinische Geräte.
Lohnt sich gebrauchte Einrichtung überhaupt?
Bei einer Praxisgründung oder Studioübernahme geht ein erheblicher Teil des Budgets in Dinge, die nicht behandeln oder trainieren: Liegen, Schränke, Empfang, Licht, Boden. Genau dort liegt der Hebel. Eine Behandlungsliege verliert schnell an Wert, aber kaum an Funktion, solange Mechanik und Bezüge in Ordnung sind. Und wenn eine Praxis oder ein Studio aufgibt, kommen oft komplette Ausstattungen auf den Markt – ein zusammenpassender Satz Liegen oder eine komplette Spindzeile ist mehr wert als mehrere einzelne Fundstücke. Der Unterschied zu Geräten: Bei Möbeln entscheidet nicht die Technik, sondern die Passung.
Worauf muss ich beim Kauf gebrauchter Einrichtung achten?
Auf drei Dinge. Erstens die Maße und den Raumbezug: Einbaumöbel sind auf einen konkreten Grundriss geplant, eine Spindzeile für 6,40 m Wandlänge passt nicht auf 6,10 m. Nimm Maße von Möbel und Wand auf und lass dir Fotos der Anschlüsse an Boden und Decke schicken – und prüfe Türbreiten und Deckenhöhen auf dem Transportweg. Zweitens Demontage und Transport: Theken und Umkleidezeilen werden am Aufstellort montiert; kläre, wer demontiert und ob Beschläge und Befestigungsmaterial mitkommen. Daran scheitern solche Käufe am häufigsten. Drittens Feuchtigkeit und Hygiene: In Umkleiden die Unterkanten von Türen, Korpussen und Sockeln prüfen, bei Behandlungsliegen die Bezüge auf Risse und poröse Stellen – poröse Bezüge lassen sich nicht desinfizieren. Bei elektrischen Liegen ausdrücklich nach Netzteil und Handschalter fragen.

