Weniger Platz, mehr Möglichkeiten: BH Fitness stellt neue Lösungen für die Trainingsfläche vor

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Wie müssen Fitnessgeräte aussehen, wenn die Fläche knapper wird, Trainingskonzepte vielfältiger werden und Mitglieder zunehmend digitale Angebote erwarten? BH Fitness beantwortet diese Fragen mit mehreren Produktneuheiten. Dabei geht es nicht nur um neue Geräte, sondern auch um unterschiedliche Ansätze für die Trainingsfläche von morgen.


Weniger Platz, mehr Möglichkeiten: BH Fitness stellt neue Lösungen für die Trainingsfläche vor


Wer heute eine Fitnessanlage plant oder modernisiert, muss mehr berücksichtigen als die reine Anzahl der Geräte. Krafttraining, Functional-Bereiche, Cardio, Gruppentraining und freie Trainingsflächen konkurrieren um Quadratmeter. Gleichzeitig erwarten Mitglieder unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten – vom klassischen Krafttraining bis zum vernetzten Workout.

Das stellt auch Gerätehersteller vor neue Aufgaben. Geräte sollen robust und professionell einsetzbar sein, gleichzeitig aber möglichst effizient mit der vorhandenen Fläche umgehen. Hinzu kommen digitale Schnittstellen und steigende Anforderungen an Bedienbarkeit und Sicherheit.

BH Fitness greift mehrere dieser Entwicklungen mit aktuellen Produkterweiterungen auf. Besonders deutlich wird das bei einer neuen Plate-Loaded-Serie, die ein bekanntes Problem lösen soll: Was tun, wenn professionelles Krafttraining gewünscht ist, für eine große Maschinenlinie aber schlicht die Fläche fehlt?


PLR Studio: Plate Loaded auf kleinerer Fläche


Plate-Loaded-Maschinen haben ihren festen Platz in vielen Kraftbereichen. Sie verbinden geführte Bewegungsabläufe mit einer Beladung über Gewichtsscheiben und sprechen damit sowohl erfahrene Kraftsportler als auch Mitglieder an, die Maschinen gegenüber freien Gewichten bevorzugen. Allerdings benötigen komplette Plate-Loaded-Linien Platz. 

Mit PLR Studio verfolgt BH Fitness deshalb einen kompakteren Ansatz. Die neue Serie wurde für Anlagen konzipiert, die einen professionellen Plate-Loaded-Bereich integrieren möchten, ohne dafür einen großen Teil ihrer Trainingsfläche bereitzustellen. Das macht das Konzept neben klassischen Fitnessstudios insbesondere für Boutique-Studios, Personal-Training-Flächen, Hotels oder kleinere Trainingsräume interessant.

Statt möglichst viele Spezialübungen abzubilden, konzentriert sich die Serie auf grundlegende Bewegungsmuster. Insgesamt umfasst PLR Studio neun Maschinen: Beinstrecker PLR010, liegender Beinbeuger PLR030, Brustpresse PLR070, Schulterpresse PLR090, Latzug PLR110, Bizeps PLR130, Trizeps/Bizeps PLR140, sitzendes Wadenheben PLR210 und sitzendes Rudern PLR300.

Die überschaubare Auswahl ist Teil des Konzepts. Oberkörper-Zug- und Druckbewegungen sowie wesentliche Übungen für die Beinmuskulatur lassen sich mit der Linie abdecken, ohne für jede Muskelgruppe mehrere Varianten aufstellen zu müssen. 

Interessant ist dabei vor allem der Ansatz hinter den Geräten. Auf Trainingsflächen wird häufig noch in möglichst großen Geräteparks gedacht. Für kleinere Anlagen kann jedoch die gegenteilige Frage sinnvoller sein: Wie wenige Geräte sind nötig, um möglichst viele relevante Trainingsbedürfnisse abzudecken?

Das verändert die Flächenplanung. Gerade bei Boutique-, Hotel- oder Personal-Training-Konzepten kann eine bewusst reduzierte Kraftgeräteauswahl Platz für freie Übungen, Functional Training oder andere Angebote schaffen. PLR Studio versucht genau diesen Mittelweg: eine professionelle Plate-Loaded-Zone, ohne den Flächenbedarf einer umfangreichen klassischen Linie.


Indoor Cycling zwischen Kursraum und digitalem Einzeltraining


Eine andere Entwicklung zeigt sich beim Indoor Cycling. Hier verändert weniger die Mechanik des Bikes als vielmehr die Digitalisierung das Nutzungserlebnis.

Trainings-Apps, virtuelle Strecken und Leistungsdaten haben das Indoor Cycling längst aus dem klassischen Kursraum herausgeführt. Gleichzeitig bleibt das gemeinschaftliche Training mit Trainer und Gruppe für viele Studios ein wichtiger Bestandteil des Kursangebots. BH Fitness berücksichtigt beide Szenarien bei der Neuauflage eines bekannten Modells. 

Das Duke H925 gehört seit Jahren zum Indoor-Cycling-Portfolio von BH Fitness. Nun wurde das Bike umfassend überarbeitet. Neben dem neuen schwarzen Erscheinungsbild wurden auch Komponenten aktualisiert.

Für Betreiber dürfte allerdings vor allem eine andere Neuerung relevant sein: Das Bike wird mit zwei unterschiedlichen Monitorvarianten angeboten. Damit trennt BH bewusst zwischen individuellem, digital vernetztem Training und dem Einsatz im Gruppenkurs.

FTMS für das individuelle Training:

Beim H925R1FTMS kommt ein FTMS-fähiger Monitor zum Einsatz. FTMS steht für Fitness Machine Service und ermöglicht über Bluetooth die Kommunikation zwischen Fitnessgerät und kompatiblen Anwendungen. Trainingsdaten können dadurch an entsprechende Apps übertragen werden. Beim neuen Duke eröffnet das unter anderem die Möglichkeit, Plattformen wie Zwift oder Kinomap in das individuelle Indoor-Cycling-Training einzubinden.

Für Kunden kann daraus ein deutlich anderes Trainingserlebnis entstehen. Statt lediglich Zeit, Widerstand und Leistung auf dem Bike zu verfolgen, wird das Gerät Teil einer digitalen Trainingsumgebung mit virtuellen Strecken und interaktiven Einheiten.

Für Studiobetreiber ist wiederum interessant, dass hierfür nicht zwingend ein separates digitales Trainingssystem des Studios erforderlich ist. Mitglieder können kompatible Anwendungen in ihr individuelles Workout einbeziehen.

Eine eigene Variante für Gruppenkurse:

Das H925R1BT verfolgt einen anderen Ansatz. Seine Bluetooth-Konnektivität ist auf den Einsatz in Gruppenkursen ausgerichtet und kann mit Plattformen wie Telegym oder Spivi kombiniert werden.

Damit berücksichtigt BH Fitness einen wichtigen Unterschied: Ein Bike für das individuelle Training muss nicht zwangsläufig dieselben digitalen Anforderungen erfüllen wie ein Gerät in einem Cycling-Raum mit 20 oder 30 Teilnehmern.

Die beiden Monitorvarianten ermöglichen es Betreibern, die technische Ausstattung stärker am tatsächlichen Nutzungskonzept auszurichten.


Wenn beim Treppensteiger die Decke zum Faktor wird


Auch beim Cardiotraining zeigt sich, dass Produktentwicklung nicht immer bedeuten muss, völlig neue Trainingsformen zu erfinden. Manchmal geht es um ein sehr praktisches Problem. Treppensteiger erfreuen sich auf Cardioflächen großer Beliebtheit, stellen Betreiber bei der Raumplanung aber vor eine Besonderheit: Der Trainierende bewegt sich auf dem Gerät deutlich oberhalb des Bodenniveaus. Entsprechend muss nicht nur die Gerätehöhe, sondern auch die verfügbare Raumhöhe berücksichtigt werden.

Mit dem neuen SC700 aus der INERTIA-Familie richtet sich BH Fitness unter anderem an Anlagen, bei denen genau diese Höhe ein limitierender Faktor ist. Der Treppensteiger ist laut Hersteller für Fitnessstudios, Vereine, Hotels und andere Trainingsräume konzipiert und für eine Raumhöhe von 280 Zentimetern ausgelegt.

Damit rückt ein Punkt in den Vordergrund, der bei der Geräteauswahl leicht übersehen wird: Ein Cardiogerät muss nicht nur auf den Grundriss passen, sondern auch zu den baulichen Gegebenheiten des Standorts.

Der SC700 verfügt außerdem über einen automatischen Sicherheitsstopp. Diese Funktion kann insbesondere für Einrichtungen relevant sein, in denen definierte Sicherheitsanforderungen erfüllt werden müssen – beispielsweise im Rahmen bestimmter Ausschreibungen oder betrieblicher Vorgaben. Damit wird Sicherheit nicht lediglich zu einem Ausstattungsdetail, sondern zu einem möglichen Entscheidungskriterium bei der Gerätebeschaffung.


Functional Training bleibt Teil des Gesamtkonzepts


Neben den größeren Maschinenneuheiten erweitert BH Fitness auch sein Zubehörprogramm. Neu im Sortiment sind Bumper Plates in fünf Gewichtsstufen sowie Kettlebells von 8 bis 24 Kilogramm.

Die Bumper Plates sind nach Gewicht farblich gekennzeichnet: 5 Kilogramm in Schwarz, 10 Kilogramm in Grün, 15 Kilogramm in Gelb, 20 Kilogramm in Blau und 25 Kilogramm in Rot. Bei den Kettlebells stehen 8, 12, 16, 20 und 24 Kilogramm zur Verfügung.

Auf den ersten Blick sind neue Hantelscheiben und Kettlebells weniger spektakulär als eine neue Maschinenserie. Für die Planung moderner Trainingsflächen sind sie dennoch relevant, denn klassisches Maschinentraining, freie Gewichte und Functional Training existieren in vielen Studios längst nicht mehr als voneinander getrennte Welten.

Ein Workout kann an der Brustpresse beginnen, mit freien Übungen fortgesetzt werden und mit Kettlebell Carries oder anderen funktionellen Bewegungen enden. Entsprechend wichtig wird eine Ausstattung, die unterschiedliche Trainingsformen miteinander kombinieren lässt.


Der Quadratmeter wird zur Planungsgröße


Betrachtet man die Neuheiten gemeinsam, fällt ein verbindendes Thema auf: Fitnessgeräte werden zunehmend im Kontext der gesamten Trainingsfläche gedacht.

Bei PLR Studio steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich ein Plate-Loaded-Angebot mit geringerem Platzbedarf realisieren lässt. Beim Duke geht es darum, dass ein Indoor Bike je nach Einsatzgebiet unterschiedliche digitale Anforderungen erfüllen muss. Beim SC700 werden Raumhöhe und Sicherheit zu relevanten Planungsparametern. Das Zubehör wiederum ergänzt die klassischen Geräte um freie und funktionelle Trainingsmöglichkeiten.

Für Studiobetreiber lässt sich daraus eine grundsätzliche Überlegung ableiten: Nicht unbedingt die Anlage mit den meisten Geräten bietet ihren Mitgliedern die größte Trainingsvielfalt. Entscheidend ist, wie sinnvoll Geräte, freie Trainingsfläche, digitale Angebote und unterschiedliche Trainingsformen zusammenspielen.

Gerade bei kleineren Studios, Boutique-Konzepten und Hotelanlagen dürfte diese Frage künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Dort ist jeder zusätzliche Quadratmeter Trainingsfläche wertvoll und jedes Gerät muss seinen Platz entsprechend rechtfertigen.

Für Betreiber besteht die Herausforderung deshalb zunehmend darin, nicht möglichst viel Equipment auf einer Fläche unterzubringen, sondern die richtige Ausstattung für das eigene Trainingskonzept zu finden.



Redaktion fitnessmarkt.de

Quelle und Bildquelle: BH Germany GmbH

Veröffentlicht am: 21. September 2026

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