Am 28. Januar ist Europäischer Datenschutztag!

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Ein Thema beschäftigte im Jahr 2018 Unternehmen in der ganzen EU: der Datenschutz. Im Mai letzten Jahres trat die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Davon ist natürlich auch die Fitness- und Gesundheitsbranche betroffen. Am Montag ist der Europäische Datenschutztag ‒ deshalb wollen wir einen Blick darauf werfen, welche Auswirkungen die DSGVO für Fitnessstudiobetreiber hat!

Eine Initiative des Europarats

Der Europäische Datenschutztag wurde 2006 auf Initiative des Europarats ins Leben gerufen. Doch warum genau der 28. Januar? An diesem Tag wurde im Jahr 1981 die Europäische Datenschutzkonvention unterzeichnet. Die jeweiligen Staaten verpflichteten sich mit der Unterschrift dazu, bei der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten die Rechte und Grundfreiheiten ‒ v. a. die Persönlichkeitsrechte ‒ zu garantieren.

2008 schlossen sich auch die USA und Kanada an und führten den “Data Privacy Day” ein, der seitdem parallel zum Europäischen Datenschutztag gefeiert wird.

Ziel des Tages ist, die Bürger für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Alle Stellen und Organisationen, die mit dem Datenschutz betraut sind, sollen sich an diesem Tag an Veranstaltungen und Aktionen beteiligen.

Europäischer Datenschutztag

Die DSGVO in der Fitnessbranche

Da in Fitness- und Gesundheitseinrichtungen sehr viel mit den Daten anderer Personen gearbeitet wird, sind auch diese von der DSGVO betroffen. So erhalten Studiobetreiber nicht nur Daten wie Name, Adresse, Alter und Telefonnummer ihrer Mitglieder, sondern auch gesundheitliche Informationen durch die Anamnese. Deshalb bedarf es im Voraus einer Einwilligung des Kunden sowie einer Aufklärung über die Verwendung seiner personenbezogenen Daten. Außerdem muss grundlegend geklärt werden, wie, wo und welche Daten im Studio gespeichert werden und ob ein Datenschutzbeauftragter benötigt wird.

Studiobetreiber sind angehalten, die DSGVO ernst zu nehmen. Andernfalls riskieren sie hohe Sanktionen bei einer Nichteinhaltung. Es ist empfehlenswert, einen Profi zu engagieren, der die internen Vorgänge prüft und Verbesserungen vorschlägt. Auf diese Weise ist für Fitness- und Gesundheitsanlagen eine sichere Umstellung gewährleistet.

 

Ausführliche Infos zum Thema DSGVO in der Fitnessbranche findest du in folgendem Artikel: Die neue Datenschutzverordnung und ihre Folgen




Redaktion fitnessmarkt.de (SIS)



Veröffentlicht am: 25. Januar 2019

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