Hochwertige gebrauchte Joschko Fitnessgeräte kaufen
Joschko: Kraftgeräte aus dem Odenwald
Hinter der Marke steht ein kleiner Hersteller aus Südhessen: Odenwälder Sport-Systeme, Inhaber Volker Joschko, Fasanenhof Habitzheim 9 in 64853 Otzberg im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Das Unternehmen wurde 1981 gegründet und stellt Sport- und Fitnessgeräte her – die Formulierung „seit Jahrzehnten“ aus älteren Beschreibungen trifft also zu, nur fehlte bisher jede Angabe dazu, wer das überhaupt ist.
Einen eigenen Webauftritt gibt es nicht; die Firma taucht nur in Branchenverzeichnissen auf, und in einem großen Firmenverzeichnis ist sie inzwischen ausgetragen. Rechne also nicht mit Herstellersupport, Datenblättern oder einem Ersatzteilkatalog. Bei dieser Geräteart ist das weniger dramatisch, als es klingt – warum, steht gleich unten.
Warum Scheibenaufnahme beim Gebrauchtkauf ein Vorteil ist
Der hier angebotene Gerätepark ist plate loaded, arbeitet also mit aufgesteckten Hantelscheiben statt mit einem Gewichtsblock. Das klingt erst mal nach weniger Komfort, hat beim Gebrauchtkauf aber einen handfesten Vorteil: Genau die Bauteile, die bei Steckgewichtsmaschinen kaputtgehen, gibt es hier gar nicht.
Übrig bleiben Rahmen, Lager und Polster. Polster lassen sich neu beziehen, Lager sind Normteile. Deshalb ist die Aussage „wartungsarm“ bei dieser Bauart keine Werbefloskel, sondern eine Folge der Konstruktion – und sie gleicht aus, dass es keinen Herstellerservice mehr gibt. Nebenbei: Die alte Kaufcheckliste auf dieser Seite riet dazu, die Seilzüge zu prüfen. Bei einem Plate-Loaded-Gerät gibt es keine.
Was aktuell angeboten wird
Vier Angebote, alle gebraucht und in sehr gutem Zustand, alle von einem Händler in Ulsnis:
- Gerätepark mit Scheibenaufnahme, 3.750 Euro netto. Enthalten sind vier bilaterale Maschinen: Bankdrückmaschine sitzend, Schulterpresse sitzend, Latrudermaschine mit Bruststütze und Latzug von oben sitzend. Weiße Rahmen, grüne Polster – die Farben lassen sich laut Anbieter günstig ändern. Macht rund 940 Euro je Maschine.
- Zwei Gluteus-radial-Maschinen (Pomaschine) in Weiß, je 1.095 Euro netto.
- Hyperextension Rückenstrecker, gerade Ausführung in Silber, 595 Euro netto.
Das Inserat zum Gerätepark weist die Geräte ausdrücklich als Made in Germany aus, und der Händler vergleicht die Bauart mit Hammer Strength. Dieser Vergleich kommt vom Verkäufer, nicht vom Hersteller – er beschreibt die Bauweise, nicht eine geprüfte Gleichwertigkeit.
Worauf du achten solltest
- Rahmen und Schweißnähte ansehen. Beim Plate-Loaded-Gerät trägt der Stahl alles. Risse an den Nähten oder verzogene Hebelarme sind Ausschlusskriterien, Lackkratzer nicht.
- Lager und Drehpunkte durchbewegen. Sie sollen spielfrei und gleichmäßig laufen. Normteile lassen sich tauschen, aber nur, wenn die Aufnahme nicht ausgeschlagen ist.
- Polster kalkulieren. Neubeziehen kostet je Gerät einen mittleren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag – bei vier Maschinen summiert sich das.
- Scheibenaufnahmen messen: 50 mm ist Standard im Studio. Prüfe, ob deine vorhandenen Hantelscheiben passen, sonst kommt eine Nachbeschaffung dazu.
- Gewicht und Transport einplanen. Vier Maschinen sind eine Spedition, kein Transporter.
- Ohne Herstellerunterlagen: Fotografiere Typenschilder und notiere Maße, bevor das Gerät abgebaut wird.
Die einzelnen Gerätetypen findest du unter Kraftgeräte, Glutaeusmaschine und Hyperextensionbank. Komplette Pakete stehen unter Gerätepark.
FAQ
Wer steckt hinter der Marke Joschko?
Odenwälder Sport-Systeme, Inhaber Volker Joschko, Fasanenhof Habitzheim 9 in 64853 Otzberg im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Das Unternehmen wurde 1981 gegründet und stellt Sport- und Fitnessgeräte her – „seit Jahrzehnten“ stimmt also, nur stand bisher nirgends, wer das überhaupt ist. Einen eigenen Webauftritt gibt es nicht, die Firma taucht nur in Branchenverzeichnissen auf. Rechne deshalb nicht mit Herstellersupport, Datenblättern oder einem Ersatzteilkatalog.
Sind Joschko-Geräte wirklich wartungsarm?
Bei der Scheibenaufnahme-Bauart ja, und zwar aus einem nachvollziehbaren Grund: Plate-loaded-Maschinen arbeiten mit aufgesteckten Hantelscheiben statt mit einem Gewichtsblock. Damit entfallen Seilzug, Umlenkrollen, Gewichtsblock und Führungsstangen – genau die Teile, die bei Steckgewichtsmaschinen verschleißen. Übrig bleiben Rahmen, Lager und Polster: Polster lassen sich neu beziehen, Lager sind Normteile. Das gleicht aus, dass es keinen Herstellerservice mehr gibt. Nebenbei: Ältere Checklisten rieten dazu, bei Joschko die Seilzüge zu prüfen – die gibt es bei diesen Geräten gar nicht.
Welche Joschko-Geräte sind aktuell verfügbar?
Vier Angebote, alle gebraucht und in sehr gutem Zustand, alle von einem Händler in Ulsnis. Das größte ist ein Gerätepark mit Scheibenaufnahme für 3.750 Euro netto, bestehend aus vier bilateralen Maschinen: Bankdrückmaschine sitzend, Schulterpresse sitzend, Latrudermaschine mit Bruststütze und Latzug von oben sitzend – weiße Rahmen, grüne Polster, Farben laut Anbieter günstig änderbar. Das sind rund 940 Euro je Maschine. Dazu kommen zwei Gluteus-radial-Maschinen für je 1.095 Euro und ein gerader Hyperextension-Rückenstrecker in Silber für 595 Euro, jeweils netto.
Eignen sich die Geräte für Reha und Physiotherapie?
Nur eingeschränkt. Plate-loaded-Maschinen lassen sich zwar fein dosieren, wenn kleine Scheiben vorhanden sind – unterhalb von etwa fünf Kilo wird das aber umständlich, und das Auflegen und Abnehmen der Scheiben kostet bei jedem Satzwechsel Zeit und erfordert Kraft. Für Reha-Einsteigerinnen und ältere Trainierende sind Steckgewichtsmaschinen praktischer, weil sich die Last mit einem Handgriff ändern lässt. Der Hyperextension-Rückenstrecker dagegen ist ein klassisches Gerät, das in vielen Praxen steht. Für dokumentiertes Therapietraining schau eher unter Medizinischer Trainingszirkel.
Worauf muss ich beim Kauf besonders achten?
Beim Plate-Loaded-Gerät trägt der Stahl alles: Sieh dir Rahmen und Schweißnähte genau an – Risse oder verzogene Hebelarme sind Ausschlusskriterien, Lackkratzer nicht. Bewege Lager und Drehpunkte durch, sie sollen spielfrei und gleichmäßig laufen. Rechne die Polster ein, Neubeziehen kostet je Gerät einen mittleren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag, bei vier Maschinen summiert sich das. Miss außerdem die Scheibenaufnahmen – 50 Millimeter ist Studiostandard, sonst brauchst du neue Hantelscheiben. Und plane eine Spedition ein: Vier Maschinen passen in keinen Transporter.


